Das Ende des Animes und Mangas von Attack on Titan war bei vielen Fans umstritten und kam nicht bei jedem gut an. Selbst der Autor gibt jetzt zu, dass er den Ausgang der Story bereut.
Wieso bereut der Autor jetzt das Ende? Der Autor Hajime Isayama beendete im Jahr 2021 den Manga von Attack on Titan. Doch jetzt, fünf Jahre später, veröffentlicht er ein Statement, in dem er zugibt, dass er das Ende bereut.
Er schreibt, dass er die Story von Anfang an geplant habe. Er wollte eine Geschichte erzählen, in der es einen krassen Plot-Twist gäbe. Dabei sollte das Opfer zum Massenmörder werden.
Ein großer Faktor war jedoch auch meine eigene Unreife und Dummheit zu jener Zeit, als ich Anfang zwanzig war. Dieser Aspekt wurde zum Kern von Erens Charakter und führte zu dem Punkt, an dem er nicht als jemand dasteht, der durch die Umstände zu Fehlverhalten gezwungen wurde, sondern als jemand, der den Wunsch hegte, Schaden anzurichten.
Allerdings hätten immer mehr und mehr Leser eine Sympathie für Eren entwickelt. Auch Isayama hätte sich dabei erwischt, dass er eine gewisse Nähe zu Eren darstellte, ohne sich voll und ganz darauf einzulassen, ihn als abscheuliche Figur zu porträtieren.
Schlussendlich habe er das Gefühl, dass ein gewisses Maß an Unaufrichtigkeit im Abschluss der Geschichte zurückbliebe.
Das Statement wurde im Rahmen des Attack-on-Titan-Museums in Japan veröffentlicht. Dort wurden 26 neue Seiten mit Original-Zeichnungen ausgestellt, darunter eben auch die Aussage von Isayama. Das Statement könnt ihr euch im folgenden YouTube-Video vom Kanal TOS Online ansehen.
Attack on Titan – Der Trailer zum Film The Last Attack
Autoplay
Das Ende von Attack on Titan wurde hart kritisiert
Wie sehen die Fans das? Das Ende des Mangas von Attack on Titan wurde damals hart kritisiert, wie ihr hier auf Reddit noch nachlesen könnt. Es gab zahlreiche Punkte, über die sich die Fans aufgeregt haben, darunter auch das Zunichtemachen von Erens Charakterentwicklung.
Aber auch die Plot-Armor, billige Schockmomente und der Umgang mit Romantik standen in der Kritik. Zum Ende hin hätte einiges einfach aufgesetzt gewirkt, so die Fans.
Nun kann man zumindest nachvollziehen, dass einige Kritik am Ende des Mangels berechtigt ist. Immerhin ist der Mangaka selbst nicht damit zufrieden.
Nach Eren Jägers eigenen Wertvorstellungen tat er im Prinzip eigentlich nur Gutes, indem er die Welt von den bösen Menschen befreite und somit seine Familie und Freunde rettete. Es gibt noch weitere solche Fälle in der Anime-Welt. Hier findet ihr 6 weitere Bösewichte, die im Grunde etwas Liebes tun wollten: 7 Bösewichte aus Animes, die eigentlich Gutes im Sinn haben
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