Anakin Skywalker war in Episode 1 ein Sklave, der nur dank der Hilfe verschiedener Figuren von Tatooine entkam. Ein Charakter hat im Film dafür so gut wie keine Anerkennung erhalten – ausgerechnet der beste Freund von Anakin.
Wer ist der beste Freund? Kitster Banai ist ein Junge, der auf Tatooine wohnt und genauso wie Anakin ein Sklave ist. Die beiden sind etwa gleich alt und gute Freunde. Sie gehören dem Sklavenhändler Watto und geben ihr Bestes, ihren gefährlichen Alltag in Mos Espa zu überleben.
Beim Podrennen, dass dem Jedi Qui-Gon Jinn Ersatzteile für sein Raumschiff, und Anakin seine Freiheit geben soll, spielt Kitster Banai eine wichtige Rolle.
Englischer Trailer zu Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung
Autoplay
Kein Dank für die Freiheit
Was hat Anakin seinem Freund zu verdanken? Kitster Banai ist Teil der Boxen-Crew beim Podrennen und somit geschickter Tüftler am schnellen Gefährt.
Wie auch in unserer Realität sind die Teams hinter einem Rennfahrer enorm wichtig für ihren Erfolg. Bekanntermaßen gewinnt Anakin das Rennen und erhält somit seine Freiheit vom Sklavenhändler Watto.
Er feiert den Sieg mit seinen neuen Freunden, den Jedi und Padmé Amidala, doch ausgerechnet der angeblich beste Freund wird vergessen. Kitster Banai verbleibt in Gefangenschaft, während Anakin den Planeten kurz darauf verlässt.
Ohne einen wirklichen Dank zu erhalten, war es das mit der Freundschaft der beiden. Was seitens Anakin undankbar wirkt, ist einerseits mit der ungestümen Art eines Kindes zu erklären, andererseits vielleicht schon mit der Hinwendung zur dunklen Seite der Macht. Diese erfordert immerhin Rücksichtslosigkeit und mangelnde Empathie.
Kam Kitster Banai jemals frei? Einige Jahre später ist es soweit und er wird im Zuge einer Mission von Sabé, Padmes Beschützerin und Doppelgängerin, befreit. Er verlässt Tatooine und landet auf dem Planeten Gabredor III.
Anakin und er treffen sich übrigens wieder: Etwa vier Jahre nach der Schlacht von Yavin (Episode 4) tritt Kitster Banai in den Dienst von Darth Vader, um die Kolonie auf Gabredor III zu befreien. Während Vader seinen alten Freund erkennt, tut dieser das nicht.
Was geschehen wäre, wenn Anakin Tatooine nie verlassen hätte, bleibt Spekulation. Fest steht, dass Kitster Banai einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hat, auch wenn sein Auftritt mit 2:06 Minuten recht kurz ist. Ob es Darth Vader ohne ihn geben würde, ist fraglich. Auf dem Schrottplatz des Sklavenhändlers Watto solltet ihr die Augen offenhalten: Wer „Star Wars: Episode 1“ im richtigen Moment pausiert, kann eine versteckte Anspielung entdecken
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