Im echten Leben hält MeinMMO-Redakteurin Jasmin Ordnung. Schaut man sich aber ihre Inventare in Videospielen an, bricht das pure Chaos aus. Deshalb ist für sie ein Feature in Games essentiell.
Vor Kurzem entschloss ich mich, The Outer Worlds 2 nachzuholen, das ursprünglich im Oktober 2025 erschien. Bis wir einen neuen Hauptableger von Fallout sehen, wird es vermutlich noch einige Zeit dauern. Deshalb freute ich mich auf den jetzigen Sci-Fi-Ableger, da der Humor und auch das Gameplay viele Parallelen mit Fallout aufweisen.
Bei solchen spannenden Welten, in denen viel Loot herumliegt, kann ich es nicht lassen, pausenlos die Taste zum Aufheben zu drücken. Manchmal weiß ich gar nicht, was ich da alles mitgenommen habe, da mein Loot-Finger schneller ist als meine Augen, die erst einmal den Namen des Items lesen müssen.
Und leider hilft mir auch Outer Worlds 2 dabei, meinen inneren Loot-Goblin auszuleben. Zum Glück ist meine Mutter keine Gamerin, denn wenn sie mein Inventar sehen würde, würde sie aus allen Wolken fallen.
The Outer Worlds 2 präsentiert im neuen Trailer die Gefährten im Spiel
Autoplay
Unendlicher Inventarplatz ist genau das, was ich brauche
Outer Worlds 2 hat nämlich unbeschränkte Inventarplätze. So kann man alle möglichen Items, die in der Gegend herumliegen, aufsammeln, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. In anderen Games wie The Elder Scrolls ist es nämlich so, dass die Traglast begrenzt ist. Hebt man dann Items auf, die mehr wiegen als die maximale Kapazität, bewegt man sich nur noch im Schneckentempo fort.
Ich habe es schon öfter in solchen Spielen gehabt, dass ich all meinen Loot bis zum nächsten Schnellreisepunkt mitgeschleppt habe, weil ich einfach kein einziges gesammeltes Objekt aufgeben wollte. Denn hey, diese Silbergabel könnte schlussendlich das Geld einbringen, das mir noch zu einer besonders starken Rüstung fehlt!
Mit solchen Problemen hatte ich in The Outer Worlds 2 nicht zu kämpfen. Hier konnte ich alle möglichen Dinge sammeln, die mir in meine Loot-Goblin-Finger kamen. Würde mir jemand da ins Inventar schauen, wäre mir das sehr peinlich. Nicht nur vor meiner Mutter (da ich nur selten die Sortierfunktion in Inventaren benutze), sondern auch vor anderen Gamern würde ich mich schämen.
Mit dem unendlichen Inventar geht nämlich auch einher, dass man allen möglichen Schrott sammelt. Viele Spiele helfen schon dabei, dass man einigermaßen Ordnung halten kann, beispielsweise durch die eben erwähnte Sortierfunktion oder aber Schrott, den man markieren und später mit nur einem Knopfdruck verkaufen kann.
Bei viel Loot finde ich es aber gerechtfertigt, wenn man die Inventarplätze nicht begrenzt. So muss man sich nicht von bereits gesammelten Objekten trennen. Bei Diablo oder Borderlands gehe ich dann im schlimmsten Fall nach Seltenheit und schmeiße die Ausrüstungsgegenstände aus dem Inventar, die die niedrigste Seltenheit besitzen.
Wie seht ihr das? Braucht ihr auch eine Inventarplatz-Begrenzung, weil ihr euch sonst nicht bremsen könnt? Oder könnt ihr gut mit dem Chaos leben, das ein unlimitiertes Inventar mit sich bringt? Oder ist euch so etwas völlig egal, weil euch Loot kalt lässt?
Auch MeinMMO-Redakteur Niko hat erkannt, dass Outer Worlds 2 viele Parallelen zu Fallout aufweist. In einem Artikel erklärt er euch, warum der Titel eine gute Alternative ist, um die Wartezeit auf Fallout 5 zu überbrücken: Ich habe das neue RPG der Macher von Fallout: New Vegas ausprobiert und wie einen Shooter gespielt – das war vielleicht falsch, aber ungemein spaßig
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