Das Spin-off zu The Witcher, das als Project Sirius bekannt ist, hatte schon von Beginn an Probleme in der Entwicklung. Jetzt holt sich das Team für die Story einen Veteranen von Destiny 2, der für einen der besten DLCs mit verantwortlich gewesen ist.
Wer tritt jetzt dem Team bei? Wie Kwan Perng auf LinkedIn bekannt gibt, ist er bei CD Projekt Red als Lead Writer beigetreten. Er wird ab sofort an Projekt Sirius arbeiten. Er würde sich schon darauf freuen, Geschichten in dieser düsteren Welt zu erzählen. Auch auf X berichtet er von seinem Jobwechsel.
Pern ist für die Story von vielen DLCs von Destiny 2 verantwortlich (zu sehen auf Moby Games). Von Shadow Keep bis hin zu The Edge of Fates hat er an vielen Inhalten mitgearbeitet. Darunter befindet sich auch „The Final Shape“, die unumstritten eine der besten Erweiterungen ist. In unserem MeinMMO-Ranking landet „The Final Shape“ auf Platz 2.
Dadurch bekommt The Witcher einen begnadeten Story-Writer mit an die Hand. Bedenkt dabei, dass es sich allerdings nicht um den Hauptableger The Witcher 4 handelt, sondern um das Spin-off, das in der Entwicklung schon einige Rückschläge ertragen musste.
Die Tech-Demo zu The Witcher 4 gibt Einblicke in die Technik des neuen Games von CD Projekt Red
Autoplay
Spin-off zu The Witcher muss wieder auf Kurs kommen
Was wissen wir bislang zu dem Spin-off? Project Sirius soll laut CD Projekt Red im Witcher-Universum spielen und sich von den vergangenen Produktionen unterscheiden. Es soll Multiplayer-Gameplay bieten, zusätzlich zu einer Singleplayer-Erfahrung. Es wird von einer Kampagne voller Quests und Storys gesprochen, die im Spiel enthalten sein soll.
Viel mehr hat man seit der Ankündigung im Oktober 2022 nicht vom Spiel gehört. Denn es gab einige Probleme:
2023 habe man festgestellt, dass die Entwicklung nicht in die richtige Richtung lief. Deshalb wurde das Projekt pausiert und überdacht, wie aus einem Bericht von CD Projekt deutlich wird.
Wenige Tage nach dieser Ankündigung bestätigte CD Projekt, dass etwa die Hälfte der Mitarbeiter des zuständigen Entwicklerstudios The Molasses Flood entlassen werden. Da sich das Spielkonzept stark verändert hätte, bräuchte man für die neue Ausrichtung eine andere Teamzusammensetzung. Das wurde unter anderem von einem Reporter von Kotaku auf X bestätigt.
Project Sirius ist zwar nicht tot, doch bis heute gibt es kein Material zum Spiel, das je gezeigt wurde.
Auch für den Hauptableger, der sich in der Entwicklung befindet, hat sich CD Projekt Red in der Vergangenheit hochrangige Veteranen gesichert. Ein Animator von Baldur’s Gate 3 arbeitet jetzt an The Witcher 4: CD Projekt Red versammelt die „Avengers“ der Gaming-Industrie für Witcher 4, sichert sich einen Animator von Baldur’s Gate 3
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