Valve blockt die Klage zu den Lootboxen in Counter-Strike 2: Das sei gar kein Glücksspiel, sondern harmlos – so wie Sammelkarten

Valve steht einer Klage wegen der Lootboxen in Counter-Strike 2 gegenüber. Doch das Unternehmen hat eine Erklärung, warum das doch gar kein Glücksspiel sei.

Was ist das für eine Klage? Die Staatsanwaltschaft von New York wirft Valve vor, gegen das Glücksspielgesetz des US-amerikanischen Bundesstaates zu verstoßen und gab am 25. Februar 2026 bekannt, das Unternehmen hinter Steam diesbezüglich zu verklagen.

Die Behörde habe Klage eingereicht, „um Valves illegales Verhalten zu unterbinden und die New Yorker zu schützen“, da die Lootboxen süchtig machen sollen und schädlich sowie illegal seien. Valve habe Milliarden von Dollar verdient, indem es Kindern und Erwachsenen gleichermaßen erlaubt habe, illegal um wertvolle virtuelle Preise zu spielen.

Valve hat bereits am 11. März 2026 auf Steam Stellung zu der Klage bezogen. Das Unternehmen erklärte dabei, warum es einige Forderungen der Staatsanwaltschaft inakzeptabel finde.

Jetzt hat Valve am 18. Mai 2026 offiziell einen Antrag zur Abweisung der Klage der Staatsanwaltschaft beim obersten Gerichtshof des Bundesstaates New York eingereicht.


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Valve präsentiert Counter-Strike 2 im Launch-Trailer

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Das sagt Valve in dem Antrag zur Klageabweisung: Valve argumentiert in der Klageabweisung, dass „Skins“ lediglich der Unterhaltung der Spieler dienen und nicht mehr als einen subjektiven und ästhetischen Wert für den jeweiligen Nutzer haben.

Die Skins von Counter-Strike seien dahingehend mit Sammelobjekten wie Baseballkarten oder Spielzeugen in Cornflake-Packungen vergleichbar und somit kein illegales Glücksspiel. Die Leute freuen sich über die Überraschung beim Öffnen von solchen Mystery-Boxen und darüber, von einem seltenen Inhalt überrascht zu werden, erklärt Valve.

Weiter heißt es in dem Antrag zur Klageabweisung:

Und obwohl das Öffnen eines Baseballkarten-Päckchens, das eine einzigartige Aaron-Judge-Rookie-Karte enthält, ein Element des Zufalls beinhaltet, haben noch kein Gesetzgeber und kein Gericht diesen Vorgang jemals als illegales Glücksspiel eingestuft.

Valve führt aus, dass Skins nur kosmetische Gegenstände seien, keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben und Teil eines etablierten Sammlermarktes sind. Deshalb, so Valve, sollte die Klage seitens des obersten Gerichtshofes abgelehnt werden.

Welchen Einfluss Skins und das Öffnen der Lootboxen in Counter-Strike 2 haben, zeigen etwa diese Artikel:

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Sind Sammelkarten wirklich so ein guter Vergleich? Sammelkarten stehen selbst immer wieder zur Diskussion. In den vergangenen Jahren kam oftmals die Frage auf, ob etwa Pokémon-Karten Glücksspiel seien – verstärkt durch massenhaftes Öffnen der Pakete wie etwa beim Opening-Event von MontanaBlack, bei dem Kritiker eine fast schon Casino-artige-Atmosphäre beschreiben.

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