Astrophysiker bewertet, wie realistisch die Zombie-Pilze aus Last of Us wirklich sind

In unzähligen Filmen, Serien oder Spielen bekommen es die Menschen mit Zombies zu tun. Aber wie realistisch ist es eigentlich, dass uns Pilze wie in The Last of Us infizieren?

Zombies sind in der Popkultur allgegenwärtig. Ob in The Walking Dead, 28 Days Later oder den Klassikern von Zombie-Großmeister George R. Romero, die Untoten sind eine beliebte Bedrohung.

Auch in The Last of Us müssen sich die überlebenden Menschen mit ihnen auseinandersetzen. Dabei stellt sich die Frage, wie realistisch die Infektion durch Pilze und die darauf eintretende Verwandlung ist. Ein Astrophysiker und ein Astronom haben eine klare Antwort gegeben.

Die Zombies sind natürlich auch in der Serien-Adaption von The Last of Us dabei. Hier seht ihr den Trailer zur 2. Staffel


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The Last of Us Staffel 2 – Neuer Trailer zeigt Horror und Emotionen

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Pilze mögen es kühl

Was sagen die beiden? Neil deGrasse Tyson ist Astrophysiker, sein Kollege Charles Liu Astronom. Beide haben im Gespräch auf dem YouTube-Kanal StarTalk Plus über Untote gesprochen.

Zunächst gingen sie auf die Faszination ein, die Zombies auf uns Menschen haben. „Dinge, die nicht leben, faszinieren uns“, erklärt Charles Liu.

Wenn man über Pilze spricht, müsse man beachten, dass es sich um ein eigenes Königreich handelt, das neben jenem der Tiere und der Pflanzen existiert. Pilze seien ein großes und komplexes Thema.

Auf die Frage, ob sie uns Menschen befallen und in Zombies verwandeln könnten, geben die Wissenschaftler eine klare Antwort: Nein, das würde nicht funktionieren.

Der Grund dafür ist einfach: Wir Menschen sind Warmblüter, entsprechende Pilze befallen und verwandeln jedoch nur Kaltblüter. Mit anderen Worten: Unsere menschlichen Körper sind den Fungi zu heiß. Eine Infektion und Verwandlung wären also nicht möglich.

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Allerdings sieht die Sache anders aus, wenn man die Umstände aus der Welt von The Last of Us in Betracht zieht. Dort treibt der Cordyceps-Pilz sein Unwesen, was dadurch ermöglicht wird, dass er sich dank der Klimaerwärmung weiterentwickelt hat und auch Warmblüter befällt.

Würde in der Realität eine ähnliche Pilz-Evolution stattfinden, könnten theoretisch zukünftig auch Menschen befallen werden. Denn dass Pilze andere Lebensformen wie etwa Pflanzen befallen, würde laut den Wissenschaftlern nahezu ständig passieren. Der in The Last of Us genutzte Cordyceps sorgt beispielsweise dafür, dass sich Ameisen in Zombies verwandeln, wie Geo berichtet.

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Am Ende ihrer Erklärungen ist es Neil deGrasse Tyson und Charles Liu wichtig zu betonen, dass Pilze nicht böse sind, sondern sich aus natürlichen Gründen vermehren. Anders sieht es hingegen bei den Menschen aus, die angesichts eines bedrohlichen Szenarios zu Monstern werden – die grausamen Geschichten aus The Last of Us haben das bewiesen. Mehr zu den Cordyceps-Pilzen lest ihr auf MeinMMO: Diese echten Pilze stecken hinter der Epidemie in The Last of Us

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