Ein neues Gacha-Game ist von euren liebsten Shonen-Animes inspiriert, soll sich so von Konkurrenten wie Genshin Impact abheben

MeinMMO-Redakteurin Jasmin erlebte eine exklusive Preview zum Steam-Spiel Limit Zero Breakers. Die Entwickler verrieten, wie sich der Titel von anderen Gacha-Games abheben will. 

Als Fan von Gacha-Games muss man mittlerweile priorisieren, welche Titel man alle zockt. Denn momentan tauchen sie auf wie Sand am Meer und eifern dem Erfolg vergangener Titel wie Genshin Impact nach.

Deshalb bleibt mit jedem neuen Titel die Frage, warum man denn gerade das neu erschienene Game zocken sollte. NTE hat beispielsweise das Alleinstellungsmerkmal, dass es Anime-Optik mit GTA-Elementen mischt. 

Ein neuer Stern am Gacha-Himmel ist Limit Zero Breakers. Auf den ersten Blick sieht es aus wie viele andere Gacha-Games mit Anime-Optik. Die Entwickler haben mir in einer exklusiven Preview verraten, warum Spieler sich für genau diesen Steam-Titel entscheiden sollten. Und das nehme ich schon einmal vorweg: Gerade Anime-Fans sollten hier die Augen und Ohren offenhalten!


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Action-RPG Limit Zero Breakers lockt mit Anime-Look

Autoplay

Limit Zero Breakers setzt voll auf die Anime-Schiene

Direkt in den ersten Minuten des Trailers ist eine große Bombe geplatzt. Das Entwicklerteam arbeitet nämlich mit dem legendären Animationsstudio MAPPA zusammen. Das Studio zeichnet die Zwischensequenzen, die im Spiel zu sehen sein werden. 

Falls ihr bei der Erwähnung des Namens nicht schon in Jubelgeschrei ausgebrochen seid, verrate ich euch hier einige Animes, für die das Studio verantwortlich ist:

Jujutsu Kaisen 

Attack on Titan: The Final Season 

Chainsaw Man

Hell’s Paradise

Das Animationsstudio hat so einige Shounen-Animes, also Zeichentrick-Serien aus Japan, die speziell für ein männliches Publikum gedacht sind, animiert. Und damit eignet es sich perfekt für das Spiel Limit Zero Breakers. 

Die Bossmonster-Kämpfe sollen Limit Zero Breakers von anderen Games unterscheiden.

Denn der Punkt, warum sich das Spiel von anderen Gacha-Games unterscheiden soll, ist die Inspiration klassischer Shounen-Animes. Als Spieler solle man sich so fühlen, als würde man seinen liebsten Shonen-Anime gucken. 

Auf meine Frage hin, welche Animes die Inspirationsquelle waren, wurden keine speziellen Serien genannt. Es wurde einfach von einem Gefühl gesprochen, das durch das Spiel vermittelt werden soll. Die Entwickler hatten aber auch selbst ihre eigenen Lieblings-Animes, darunter Hunter x Hunter und Chainsaw Man. 

Und bei den gezeigten Szenen muss ich sagen, dass es sich wirklich so angefühlt hat, als ob man einen Shonen-Anime schauen würde. Wie sich das im vollen Spiel auswirkt, kann ich durch die ersten Bilder noch nicht abschätzen, aber allein die Zwischensequenzen sehen so gut aus, dass es ein eigener Anime sein könnte. 

Anime-Sequenzen und Boss-Monster sollen aus dem Gacha-Einheitsbrei manövrieren

Abgesehen von den Anime-Sequenzen muss ich allerdings zugeben, dass sich viele Punkte so angehört haben, als könnten sie in jedem anderen Gacha-Game so auftauchen. 

Die einzelnen Charaktere, die die Spieler steuern, haben eigene Elemente, die sich gegenseitig beeinflussen. Wind- und Blitz-Elemente ergeben in Kombination beispielsweise einen Debuff. 

Die Charaktere müssen über ein Gacha-System gezogen werden, für das Echtgeld oder In-game-Währung genutzt werden kann. Innerhalb der Story werben wir sie quasi für unsere Abenteurer-Gilde an. 

Zum Release soll es Crossplay-Funktionen zwischen PC und Mobile geben. 

Als weitere Unterscheidungsmerkmale wurden die unterschiedlichen Charaktere mit eigenen Motivationen und die Bossfights genannt. Doch als Spielerin von mehreren Gacha-Games weiß ich, dass diese beiden Punkte kein Alleinstellungsmerkmal sind, denn auch andere Gacha-Games haben zahlreiche Charaktere und auch Bosskämpfe. 

Was mich zudem verwirrt hat, war der Koop-Spaß mit Freunden, den die Entwickler nannten. Diese Boss-Raids werden nämlich die einzigen Inhalte sein, die im Mehrspieler-Modus gezockt werden können. Dabei steuern drei Spieler jeweils einen Charakter, bei dem die einzelnen Figuren der Spieler durchgewechselt werden müssen. 

Es ist also nicht so, dass man zeitgleich mit zwei anderen Gamern auf ein Bossmonster einkloppt, sondern man muss warten, bis der Spieler vor einem die Kontrolle über den Charakter abgibt und man selbst mit seiner eigenen Figur eingewechselt werden kann. 

Die Entwickler verrieten, dass das einiges an Koordination zwischen den Spielern abverlangen könnte. Ich bleibe skeptisch, denn mir würde es persönlich keinen Spaß machen, anderen dabei zuzuschauen, wie sie einen Bosskampf bewältigen, wenn ich doch selbst auch etwas dazu beitragen könnte. 

Es kann aber auch sein, dass dieser Inhalt lediglich so in der Vorführung gezeigt wurde. Im finalen Spiel könnte es möglich sein, dass jeder Spieler seine eigene Party steuert. Immerhin sind auf einigen Bildern mehrere Charaktere zu sehen, die ein Bossmonster gleichzeitig angreifen. Ich würde es mir zumindest wünschen.

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Spielt ihr überhaupt Gacha-Games? Falls ja, welche Titel sind eure Favoriten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. 

Auch Arknights: Enfield ist ein Game, das Genshin Impact Konkurrenz machen will. Hier gibt es ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal, weshalb Spieler das Game ausprobieren können, die kein Problem mit Gacha-Titeln haben: Mit Arknights: Endfield startet heute der größte Konkurrent für Genshin Impact seit Jahren, doch der hat eine Besonderheit

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