MontanaBlack äußert sich auf YouTube zu Schweigegeld und Rassismus-Vorwürfen

MontanaBlack veröffentlichte am 4. Juni 2026 ein Statement-Video auf YouTube, in dem er auf aktuelle Vorwürfe eingeht.

Was ist die aktuelle Situation rund um MontanaBlack? In seinem Statement äußert sich der Streamer zum aktuellen Schweigegeld-Skandal. Er gab zu, dem Meinungsblogger KuchenTV 2021 35.000 Euro geboten zu haben, um ein kritisches Video zu den Casino-Streams von MontanaBlack nicht zu veröffentlichen.

Im selben Video bezieht MontanaBlack Stellung zu erneut aufkommenden Rassismus-Vorwürfen gegen ihn. Wir von MeinMMO haben uns das Statement genauer angeschaut. Das Video erschien am Morgen des 4. Juni 2026 auf dem YouTube-Kanal von MontanaBlack.

Das waren noch andere Zeiten – das erste Video von MontanaBlack:


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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video

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MontanaBlack gibt zu, Geld geboten zu haben, um Kritik verschwinden zu lassen

Was sagt MontanaBlack zum Schweigegeld-Thema? Der Streamer bestätigt, KuchenTV damals Geld geboten zu haben, um das kritische Video verschwinden zu lassen. Das sei damals die falsche Entscheidung gewesen, er habe sich Kritik entziehen wollen. Im Nachhinein habe er die Entscheidung selbst „scheiße“ gefunden, und habe etwas derartiges davor oder danach auch nie wieder versucht. Er sei von sich selbst enttäuscht.

Einordnung: MontanaBlack übernimmt in seinem Statement zwar Verantwortung und verspricht, sich der Kritik zu stellen, folgt dabei aber dem typischen Muster zum Krisenmanagement bei Influencern.

MontanaBlack hat sein Verhalten nicht proaktiv aufgearbeitet, sondern erst jetzt Stellung bezogen, nachdem der Vorfall durch den YouTuber ABK öffentlich gemacht wurde. Tatsächlich kommt das Video sogar erst, nachdem ABK in einer Instagram-Story ein weiteres Statement ankündigte.

Auch nach Bekanntwerden des Vorfalls hat sich der Streamer nicht sofort geäußert, obwohl er in der Zwischenzeit mehrmals auf Twitch live war. MontanaBlack sagt dazu, er habe sich Zeit genommen, alles „sacken zu lassen“. Oft vermeiden Influencer spontane Äußerungen aus Angst, möglicherweise etwas Falsches zu sagen. Das finale Statement kann dadurch aber „glattgebügelt“ wirken.

In diesem Zusammenhang auch zu bedenken: Das Statement erfolgte nicht live im Stream, sondern als vorbereitetes Video. Das gibt dem Streamer ebenfalls mehr Kontrolle darüber, was genau an die Öffentlichkeit gelangt.

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Alte Clips sorgen für neue Aufregung

Was sagt MontanaBlack zu Rassismus-Vorwürfen? Diesem Thema räumt MontanaBlack den größeren Teil seines Statement-Videos ein. Zunächst geht er auf aktuell kursierende Clips ein, in denen er sich rassistisch äußern soll. Diese würden zwar lange in der Vergangenheit liegen, aber enthielten „Dinge, die nicht in Ordnung sind, Beleidigungen oder Aussagen, die einfach ein No-Go sind.“ Davon distanziere er sich in aller Deutlichkeit.

Der Streamer sagt, er könne jedoch verstehen, wenn sich betroffene Menschen durch die erneute Verbreitung der Videos beleidigt oder diskriminiert fühlen würden. Insbesondere entschuldigt er sich bei der „Black Community“, seine vergangenen Äußerungen entsprächen nicht den Werten, für die er einstehe.

Ich habe es super oft schon bei mir im Stream gesagt und sage es hier auch nochmal gerne. Mir ist es egal, welche Sexualität ihr habt, mir ist es egal, welche Nationalität ihr habt, welche Hautfarbe, welche Herkunft. Das spielt alles für mich keine Rolle. Bei mir, sowohl in meinem privaten Leben als auch in meinem Stream, ist jeder immer mit dem Herz willkommen.

MontanaBlack fordert dazu auf, derartige Aufnahmen nicht mehr auf TikTok oder anderen Plattformen hochzuladen, um „die eigene Reichweite zu steigern.“ Zuschauer könnten die Videos zeitlich möglicherweise nicht einordnen und wüssten nicht, dass so ein Clip vielleicht schon 8 Jahre alt ist. Dadurch könnten sie sich „diskriminiert, angegangen oder beleidigt fühlen.“

Abschließend geht der Streamer auf eine aktuellere Situation ein, in der er im Stream eine Packung Schokoküsse öffnete und erklärte, er müsse sich zusammenreißen, um keinen Twitch-Bann zu kassieren. Damit spielte MontanaBlack offenbar auf veraltete Bezeichnungen für die Süßigkeit an.

Er erklärt dazu, dass er mit diesen Begriffen eben aufgewachsen sei, und sich konzentrieren müsse, sie nicht versehentlich zu verwenden, wenn er gerade abgelenkt sei – wie eben im Stream, wenn er „Tausend Sachen gleichzeitig“ mache. Er habe kein Bedürfnis, diese Begriffe auszusprechen.

Einordnung: MontanaBlack gibt sich als geläuterter Mensch, der jetzt vieles anders sieht als früher. Sein Verhalten spiegelt das aber nicht immer wider.

MontanaBlack stellt eine klare zeitliche Trennung her. Die Clips, in denen er sich rassistisch geäußert habe, lägen „lange in der Vergangenheit.“ Dabei geht er mit Ausnahme der Schokoküsse nicht auf jüngere Vorwürfe ein. 2026 fiel der Streamer bereits durch Aussagen über Migranten und einen rassistischen Witz beim Spiel „Make it Meme“ auf, indem er ein Bild von 3 Orang-Utans mit der Aufschrift versah, dass es sich bei den Tieren um die Familie des schwarzen Streamer-Kollegen Willy handele.

Die Bitte, solche Aufnahmen nicht mehr hochzuladen, kann zwar im Sinne des Opferschutzes sein, gleichzeitig verschiebt der Streamer damit jedoch die Verantwortung: Nicht er ist für eine mögliche erneute Verletzung von Betroffenen durch seine Aussagen verantwortlich, sondern die Personen, welche diese Aussagen geteilt haben.

Bei der Schaumkuss-Thematik spricht MontanaBlack nur davor, Angst vor einem Twitch-Bann gehabt zu haben. Er geht nicht darauf ein, dass auch eine versehentliche Verwendung der veralteten Bezeichnungen verletzend für People of Color sein könnte.

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In der Zwischenzeit haben sich schon diverse Content Creator zu dem vermeintlichen Schweigegeld-Vorfall geäußert. Darunter auch der Anwalt und YouTuber Christian Solmecke, der eine rechtliche Einschätzung abgab: MontanaBlack wollte angeblich 35.000 Euro „Schweigegeld“ an einen YouTuber zahlen, ein Anwalt stellt klar: Wäre nicht illegal

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