Als einstiges Maskottchen der berühmt-berüchtigten Konsole von Sony wurde Rayman Legends Retold folgerichtig kürzlich in der unternehmenseigenen State of Play-Präsentation enthüllt. Dabei mag man allerdings schnell vergessen, dass Rayman Legends ursprünglich im Jahr 2013 als Exklusiv-Titel für die Wii U erschienen ist. Deshalb freut sich Thibaut Assandri, Tech Director bei Ubisoft Montpellier, dass auch das Remake für eine Nintendo-Konsole veröffentlicht werden kann – selbst wenn es zu Beginn der Entwicklung noch nicht danach aussah.
Assandri hat sich kürzlich mit den Kolleginnen und Kollegen von VGC über den neuen Titel ausgetauscht. Demnach sei es das grundsätzliche Ziel, mit Retold zu zeigen, was man aus visueller Sicht mit der Rayman-Marke erreichen kann. Deshalb sei zu Entwicklungsbeginn auch nur eine Veröffentlichung für die PlayStation 5 sowie die Pro-Variante angedacht gewesen. Die in die Jahre gekommene Nintendo Switch hätte den technisch anspruchsvollen Titel nicht mehr gepackt, so Assandri.
Als dann jedoch die Nintendo Switch 2 angekündigt wurde, wurden die Karten neu gemischt. Assandri und sein Team haben erst kurz vor der öffentlichen Ankündigung von der neuen Hybridkonsole erfahren – also zu einer Zeit, als die Entwicklungsarbeiten bereits begonnen hatten. Trotzdem war für Assandri klar, dass ein Rayman-Spiel die neue Nintendo-Konsole nicht auslassen könne. Die praktische Umsetzung kam allerdings nicht ganz ohne Anlaufschwierigkeiten – Unterstützung bekam das französische Team dann aus Deutschland.
Die Ubisoft-Studios in Berlin und Düsseldorf waren unter anderem mit der Portierung von Star Wars Outlaws betraut, sodass die Teams bereits einige wertvolle Erfahrungen mit der Nintendo Switch 2 sammeln konnten. Und weil beide Spiele auf derselben Engine aufbauten, arbeitete man laut Assandri stets eng mit den in Deutschland ansässigen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Das Ergebnis: Durch einen kleinen Entwicklungs-Trick ist der Detailgrad in der Spielversion für die Hybridkonsole auf einem Level mit der PS5-Variante – bei konstanten 60 FPS.
Im englischsprachigen Interview werden noch einige weitere technische Details beleuchtet – klickt hier bei Bedarf gerne rein.
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