DMZ könnte in Modern Warfare 4 ein echter Konkurrent für ARC Raiders und Co. sein – Ein paar Neuerungen klingen richtig stark

In Call of Duty: Modern Warfare 4 soll DMZ die nächste Evolutionsstufe erklimmen und MeinMMOs Shooter-Experte Dariusz sieht in dem Modus tatsächlich Potenzial.

DMZ wird mit Modern Warfare 4 ein vollwertiger Modus sein. Nachdem der Extraction-Shooter in Modern Warfare 2 noch eine Beta war, soll der Modus dieses Jahr ein ausgereiftes Spielerlebnis bieten. Zeitlich spielt das Ganze nach einem bestimmten Zwischenfall der Singleplayer-Kampagne.

Die Map des neuen DMZ heißt „Hajin“. Die Spieler schlüpfen dabei in die Rolle eines nicht aktenkundigen CIA-Mitarbeiters, der militärische Technologie sichern soll, die nicht in die Hände der Feinde fallen darf.

Genre-typisch wird es verschiedene Missionen geben, die ihr erfüllen müsst, um Fortschritt zu erzielen und Belohnungen zu erhalten. Dabei kämpft ihr gegen NPC-Gegner und andere Spieler – wobei es euch freisteht, euch mit fremden Agenten über den Proximity-Chat zu verbünden.


Video starten

Modern Warfare 4 zeigt im Trailer, was euch im neuen Call of Duty erwartet

Autoplay

DMZ lernt aus den Fehlern und Stärken der Konkurrenz

Activision hat uns für DMZ ein paar wirklich spannende Konzepte vorgestellt, die teilweise aus anderen Spielen bekannt sind oder in den Communitys der Konkurrenz diskutiert wurden. Keine Sorge, falls ihr die Infos verpasst habt, gehe ich nachfolgend nochmal ein paar der größten Punkte mit euch durch.

Im neuen DMZ wird es etwa wie in Battlefield 6 die Möglichkeit geben, gedownte Spieler in Deckung zu ziehen, statt sie auf dem offenen Schlachtfeld wiederzubeleben. Außerdem ist ein Kopfgeld-System für PvP-Fans geplant.

Wenn ihr andere Spieler tötet, bekommt ihr irgendwann ein Kopfgeld, das eure Gegner erhalten, wenn sie euch erledigen und eure Hundemarke extrahieren. Ist euer Kopfgeld hoch genug, werdet ihr mit einem besonderen Status versehen, der es Kopfgeldjägern erlaubt, für eine Zahlung eure Location auf der Map zu bekommen. Ein solches Kopfgeld-System haben sich einige Spieler von ARC Raides schon seit Monaten gewünscht. DMZ kombiniert dieses System mit PvP-Leaderboard, das sich die PvP-Spieler von Embarks Extraction-Shooter ebenfalls schon länger erhofft haben.

In DMZ soll es Leaderboards geben, auf denen jede Woche die Top-50 der gesuchten Spieler sowie die Top-50 der Kopfgeldjäger präsentiert werden. Diese Leaderboards sollen im Verlauf der Woche aber stetig wechseln, etwa, weil ein Kopfgeld getötet und die Belohnung eingesackt wurde. Das gibt einen zusätzlichen Anreiz, Gefechte mit anderen Spielern einzugehen.

Extra Spannung für PvE-Fans: Sterne-Level wie in GTA

DMZ möchte jedoch nicht nur das PvP spannender gestalten, sondern hat sich auch etwas für PvE-Spieler ausgedacht:

Ähnlich wie in GTA wird es eine Art Fahndungslevel geben. Wenn ihr viele NPCs tötet, steigt euer Sterne-Level, wodurch euch dann umso stärkere NPCs jagen. Das könnt ihr aber vermeiden, indem ihr stealth vorgeht. Hierfür soll es möglich sein zu erkennen, ob NPCs dabei sind, euch zu sehen, oder nicht.

Schließt ihr Missionen ab, sammelt ihr Fortschritt und verbessert euren gespielten Operator. Hierbei könnt ihr etwa Perks in verschiedenen Skilltrees freischalten und so euren Operatoren gewisse Spielstile ermöglichen. Sterbt ihr, verliert ihr wie gewohnt euren Fortschritt – außer ihr rettet euren gespielten Charakter. Nach dem Tod habt ihr nämlich die Möglichkeit, einen gefallenen Operator zu retten. Hierfür müsst ihr quasi ein Rettungsteam bezahlen, das euch aus dem Sperrgebiet holt. Je fortgeschrittener euer Operator ist, desto teurer soll die Rettung werden.

Bei der Map könnte Gray Zone Warfare eine Inspiration gewesen sein. Zwar gibt es wie bei der ersten Iteration von DMZ erneut nur eine große Map statt mehrere Karten mit verschiedenen Settings, doch wird diese Map ein dynamisches Wettersystem haben. Mal seid ihr an einem sommerlichen Tag unterwegs, dann in einem Gewitter und ein anderes Mal im Schnee.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema
Activision kündigt Call of Duty: Modern Warfare 4 an und beweist, warum die Konkurrenz durch Battlefield 6 wichtig war

von Dariusz Müller

Mehr zum Thema
CoD MW4: Alle Infos zu Release, Beta, Vorbestellung und Leaks

von Christos Tsogos

Mehr zum Thema
Call of Duty: Modern Warfare 4 macht im Trailer alles richtig, die Fans glauben dennoch nicht an Veränderung

von Cedric Holmeier

Fazit: DMZ entwickelt sich sinnvoll weiter und hat echte Chancen auf Erfolg

Es ist eine Weile her, dass ich so neugierig war, was Call of Duty da gekocht hat. Wenn ich die Ankündigungen des Modus mit Features und Wünschen bestehender Spiele wie ARC Raiders oder Gray Zone Warfare vergleiche, dann ist das keine Kritik.

Die Entwickler haben anscheinend wirklich gut den Markt beobachtet und sinnvolle Ergänzungen für das eigene Spiel gefunden.

Drag & Revive war eine der besten Neuerungen von Battlefield 6, mit Gray Zone Warfare hatte ich dieses Jahr in der Gesamtheit viel Spaß und die Idee eines Bounty-Systems mit Leaderboards ist genau das, was dem PvP von ARC Raiders fehlt. Dennoch klingt es, als könnte das PvE durch das Fahndungslevel herausfordernd genug sein, um nicht schnell langweilig und repetitiv zu werden.

Ich fand schon die Beta von DMZ überraschend gut. Es war lange Zeit der einzige Extraction-Shooter, den ich gerne gespielt habe – auch wenn dem Modus damals noch vieles für langfristigen Erfolg fehlte. Die Neuauflage klingt viel besser und könnte neben den etablierten Genre-Vertretern eine eigene Zielgruppe ansprechen.
Eine Übersicht mit den wichtigsten Neuerungen findet ihr hier: Call of Duty möchte das Extraction-Genre in Modern Warfare 4 erobern, setzt dafür Kopfgelder auf Ratten aus

Der Beitrag DMZ könnte in Modern Warfare 4 ein echter Konkurrent für ARC Raiders und Co. sein – Ein paar Neuerungen klingen richtig stark erschien zuerst auf Mein-MMO.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *