Mit dem kommenden DLC Songs of the Past holt CD Projekt Red viele Spieler zurück zu The Witcher 3. Auch der ehemalige Director von Witcher 3 hat sich jetzt zum neuen DLC geäußert, denn für ihn ist das eine völlig neue Möglichkeit.
Konrad Tomaszkiewicz war der Game Director für The Witcher 3 und die beiden DLCs (Hearts of Stone und Blood and Wine), aber auch an den Vorgängern arbeitete er mit. Für Teil 1 war er Story- und Gameplay-Designer und für Teil 2 der Lead Quest Designer.
Bei CD Projekt Red arbeitet er aktuell nicht mehr. Mit anderen Entwicklern von The Witcher 3 gründete er das Studio Rebel Wolves, das aktuell am Vampir-Spiel Blood of Dawnwalker arbeitet. Tomaszkiewicz fungiert als CEO der Firma und als Game Director des neuen Spiels.
Im Zuge der neuen DLC-Ankündigung richtete er sich aber erneut an seinen alten Arbeitgeber, denn zum ersten Mal kann er Witcher 3 wie all die Fans spielen.
The Blood of Dawnwalker zeigt im Trailer das schreckliche Schicksal des Hauptcharakters
Autoplay
Zum ersten Mal ein normaler Spieler
Was sagt Tomaszkiewicz zum DLC? Im Zuge des Summer Game Fest sprach Tomaszkiewicz mit GamesRadar. Dabei ging es auch um Songs of the Past. Dort erklärt der Ex-Director, dass er Witcher 3 nie als normaler Spieler gezockt hat. Bei Witcher 3 war er der Entwickler, der das Spiel ständig gespielt hat. Er könne das Spiel nicht normal anfangen, weil er es so oft gesehen hat.
Der kommende DLC zu Witcher 3 gibt ihm aber endlich die Möglichkeit, Witcher 3 aus der Sicht eines normalen Spielers zu erleben. Immerhin ist es das erste Mal, dass er nicht an einem RPG oder einer Erweiterung des Witcher-Universums arbeitet. Dazu sagt er im Interview:
Ich hoffe, diese Erweiterung wird gut. Ich werde sie zum ersten Mal als Spieler spielen. Und ich habe nur eine Bitte … wie soll ich es höflich ausdrücken … macht es gut.
Schaut man sich die beiden Erweiterungen von Witcher 3 an, kann man aber durchaus Hoffnung haben, dass Songs of the Past eine gewisse Qualität haben wird. Für viele Spieler toppen Hearts of Stone und Blood and Wine sogar das Hauptspiel.
Ein wenig müssen sich Tomaszkiewicz und die Fans aber noch gedulden. Die Erweiterung hat bisher kein konkretes Release-Datum, aber 2027 soll es so weit sein. Bis dahin könnt ihr euch in Witcher 3 mit Steuereintreibern herumschlagen, wenn ihr es darauf anlegt: Wer in Witcher 3 geschummelt hat, bekommt einen Steuereintreiber auf den Hals gehetzt
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