Unser Shooter-Experte von MeinMMO im GameStar Talk: Wie Manager Destiny 2 ruinierten

Zum Ende von Destiny 2 versammeln sich wieder zahlreiche Spieler im Game. So viele, dass die Server sogar in die Knie gezwungen wurden. Im GameStar-Talk geht es deshalb um das Missmanagement hinter dem Franchise. 

Was ist das für ein Talk? Destiny 2 hat sein finales Update „Monument of Triumph“ erhalten und wechselt dauerhaft in den reinen Wartungsmodus. Das bedeutet, dass es nie wieder neue Erweiterungen oder Seasons für den Shooter geben wird. 

Trotzdem erreicht das Spiel Platz 1 der weltweiten Steam-Verkaufscharts. Woher diese gewaltige Welle der Begeisterung kommt und wieso sie eigentlich zu spät ist, ist Thema im GameStar Talk. 

Unser MeinMMO-Shooter-Experte Dariusz diskutiert zusammen mit Moderatorin Lea, GameStar-Kollege Micha und Mein-MMO-Chefredakteurin Leya über die Chefetage bei Sony und Bungie und den neuen Sci-Fi-Shooter Marathon, der ein treues Millionenpublikum praktisch im Regen stehen lässt. 

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Bungie machte große Fehler

Was wird alles im Talk thematisiert? Bungie hat die finanziellen Ziele verfehlt, was die Zukunft der Marke und des Studios massiv gefährdet. Der aktuelle Spieleansturm käme für die Talk-Gäste zu spät. Wären die letzten Erweiterungen so erfolgreich gewesen, hätte man das Spiel vielleicht fortführen können. 

Die Talk-Gäste sehen deshalb mehrere Fehler, an denen Destiny gescheitert ist:

Bungie entfernte storyrelevante, bezahlte DLC-Inhalte aus dem Spiel. Neue und alte Spieler können diese Inhalte nie wieder erleben. 

Alte, legendäre Waffen, für die die Spieler jahrelang hart gefarmt hatten, wurden im Powerlevel limitiert und fürs Endgame quasi nutzlos gemacht. Für Loot-getriebene MMO-Spieler war das ein fataler Frustfaktor.  

Die unnatürlich hohen Spielerzahlen der Lockdown-Zeit hätten ein falsches Bild nach der Pandemie vermittelt. 

Es wurden massiv Entwickler vom Spiel abgezogen, wodurch die Qualität der Destiny-Updates erheblich litt. 

Das Management feuerte 250 Mitarbeiter, während CEO Pete Parsons in sozialen Netzwerken parallel mit teuren Oldtimer- und Luxus-Autokäufen auffiel. 

Für MeinMMO ist Destiny ein emotionales Thema, denn dem Spiel verdankt die Website ihren Durchbruch. Zu Anfängen der Website suchten unzählige Konsolenspieler nach Erklärungen für die neuen MMO-Mechaniken, die es erstmals in so einer tiefgründigen Form auf Konsole gab.

Auch Marathon könne Bungie nicht retten, da es mit seinem Extraction-Shooter-Genre das Gegenteil dessen bewirke, was die Destiny-Community will. Unsere Experten sind sich einig, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Destiny 3 gegen Null geht, da zu viel Geld verbrannt hat und zu viele Projekte eingestellt wurden.

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Wenn ihr in die Glaskugel blicken könntet: Was denkt ihr, wie es mit Bungie und Destiny weitergeht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. 

Tatsächlich hatte es intern wohl Pläne bei Bungie gegeben, Destiny 2 zu retten, doch man entschied sich dagegen, weil man die hohen Kosten fürchtete. Wie dieser Plan aussah, lest ihr hier: Bungie hatte einen Plan, um Destiny 2 zu retten, doch hat man sich am Ende dagegen entschieden

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