Wer die Lage rund um Bungie beobachtet, könnte als Fan besorgt sein. Das damalige Zugpferd der Entwickler, Destiny 2, wurde eingestampft, das neue humpelt hinterher und nun soll laut einem Insider eine weitere Katastrophe auf das Studio warten – es sieht nicht gut aus.
Was habe ich verpasst? Bei Bungie ist in den letzten Tagen viel passiert und solltet ihr nicht alles mitbekommen haben, holen wir euch hiermit ab:
Destiny 2, das erfolgreichere Spiel der Entwickler, wird eingestampft – in Zukunft erhaltet ihr keine neuen Content-Updates, DLCs oder Seasons mehr. Der Shooter kommt in den Wartungsmodus, wie sein Vorgänger. Ihr werdet es also noch spielen können.
Bungie brachte ein letztes Update für den Loot-Shooter, dieses war aber ein großer Erfolg – über 100.000 Spieler allein auf Steam stürzten sich in das Abenteuer, um sich zu verabschieden.
Währenddessen ringt Marathon, das aktuelle „Zugpferd“ der Entwickler, um neue Spielerzahlen. Trotz seiner Gratis-Woche konnte es seine Zahlen nicht nachhaltig erhöhen.
Für viele Fans stellt sich nun die Frage, wie es um die Zukunft des Studios steht. Um in der Branche überleben zu können, braucht Bungie eine Quelle, um nachhaltig Geld zu verdienen, und da Destiny 2 zu den Akten gelegt wurde, lastet der ganze Druck jetzt auf Marathon. Die Zahlen zeigen aber kein gutes Bild und wenn man einem Insider auf X sogar noch Glauben schenkt, könnte das Studio vor einer großen Katastrophe stehen.
Bungie präsentiert Season 2 von Marathon im Trailer auf der State of Play
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50 % des Teams wird vielleicht dran glauben müssen
Was prophezeit der Insider für Bungie? Es handelt sich dabei um Sylvain Trinel, einen französischen Journalisten des Nachrichtendienstes BFM TV, dem Äquivalent zu CNN. Sylvain, selbst großer Fan von Bungie und Destiny, meint, Bungie würde bald vor großen Entlassungen stehen. Er würde sich vorsichtig darüber äußern aber laut den Stimmen, denen er vertraut, könnte es bis zu 50 % des Teams treffen, berichtet er auf X.com:
„Und als ob das nicht schon genug wäre, muss Bungie diesen Sommer mit massiven Entlassungen rechnen. Ich bin zwar vorsichtig, aber ich höre, dass nach dem Ende von Destiny 2 und der Situation um Marathon mindestens 50 % der Belegschaft (Festangestellte und Zeitarbeiter) betroffen sein werden.“
Weder Sony noch Bungie äußerten sich zu diesen Behauptungen, doch, wenn man derzeit die Lage rund um das Studio verfolgt, scheint dieser Schritt nicht ganz abwegig. Destiny 2 ist Geschichte und kann so als Hauptquelle für nachhaltige Einnahmen nicht mehr dienen.
Marathon auf der einen Seite hat ebenfalls Schwierigkeiten, sich auf dem Markt durchzusetzen. Die über 80.000 Spieler allein auf Steam, die zum Release am Start waren, sind trotz der neuen Season 2 nicht zurückgekehrt (Quelle: steamdb.info). Auch eine Gratis-Woche, um neue, potenzielle Kunden anzulocken, scheiterte, denn die aktuellen Peak-Spielerzahlen auf Steam bewegen sich im Bereich der 12.000 Spieler.
Im Vergleich dazu florieren die Spielerzahlen in Destiny 2 (Quelle: steamdb.info) und das eine Woche nach Release des letzten Updates. Um die 120.000 im Peak stürmen immer noch auf die Server, um Zavala zu begrüßen. Allein aus diesen Tatsachen heraus kann es nicht gut aussehen für Bungie und es sei nur eine Frage der Zeit, bis das Studio die Konsequenzen dafür tragen muss.
Wie es nun zukünftig mit Bungie weitergehen wird, ist fraglich. Sollte das Studio sich tatsächlich halbieren, müsste man sich die Frage stellen, welchen Plan Sony verfolgt? Wird Bungie als Studio weiter fungieren können? Wird es noch weitere Spiele der Entwickler geben? Oder soll das kleine Team sich nur auf Marathon stürzen? Was sagt ihr zur Behauptung des Insiders. Glaubt ihr Bungie steht vor einer großen Katastrophe? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren! Mehr zu Destiny 2 findet ihr hier: Insiderin packt aus: Nur dank Sony ist Destiny nicht schon 2022 beerdigt worden
Der Beitrag Trotz Gratis-Woche bricht Marathon ein – Insider meint: Bungie steht vor der nächsten Katastrophe erschien zuerst auf Mein-MMO.
