Schöpfer von Payday stellt neuen Koop-Shooter auf Steam vor, in dem ihr die reichen Unternehmen der Zukunft überfallt

Die Schöpfer von Payday haben einen neuen Koop-Shooter angekündigt und uns einige Details über ihr neues Raubüberfall-Spiel verraten.

Was ist das für ein Spiel? Das Spiel trägt den Titel „Den of Wolves“ und ist ein Koop-Shooter, der von 10 Chambers entwickelt wird. 10 Chambers ist das Entwicklerstudio hinter dem Koop-Shooter GTFO und wurde 2015 von Ulf Andersson gegründet. Dieser gilt als Schöpfer und Gehirn hinter dem Payday-Franchise.

Den of Wolves spielt im Jahr 2097 in einer futuristischen Zukunft, in der die Forschung und die Technologie weit fortgeschritten sind. Der Handlungsort ist die Stadt Midtown, in der vor allem reiche Konzerne die Macht haben, welche die Stadt als ihre Arena nutzen. Simon Viklund, Narrative Director bei 10 Chambers, beschrieb uns Midtown als „Manhatten auf Crack.“

Die Spieler schlüpfen in die Rolle einer Raubüberfall-Crew, die sowohl für als auch gegen verschiedene Unternehmen arbeitet. Aufträge können verschiedene Formen annehmen, wie etwa Betriebsspionage, Kidnapping und Sabotage. Es kann beispielsweise vorkommen, dass ihr einen Auftrag von einem Großkonzern erhaltet, um dessen Konkurrenten zu schaden.

Außerdem nannten uns die Entwickler einige Vergleiche, um Den of Wolves zu beschreiben. So sei es beispielsweise ein Mix aus Payday und Black Mirror, aber auch ein Baby von Heat, Inception und Blade Runner.

Live-Service mit Early Access auf Steam

Was wissen wir zum Release? Den of Wolves soll im Early Access auf Steam veröffentlicht werden, doch ein Release-Fenster konnten uns die Entwickler noch nicht nennen.

Ein Konsolen-Release sei ebenfalls geplant, allerdings habe der PC-Release Vorrang.

Obendrein soll Den of Wolves ein Live-Service-Game sein und im Laufe der Zeit DLCs erhalten, die dann die Spielwelt des Shooters erweitern.

Jeder Überfall erzählt eine eigene Storyline

Was zeichnet das Gameplay des Spiels aus? Gespielt wird Den of Wolves im 4-Spieler-Koop. Der Schwierigkeitsgrad soll irgendwo zwischen GTFO (Hardcore) und Payday (Arcade) sein. Auch wenn Den of Wolves leichter als GTFO werden soll, baut es spielerisch dennoch auf einem ähnlichen Konzept auf: Spieler sollen die Kontrolle über eine Situation verlieren und sie sich dann zurückholen.

Zudem gibt es sowas wie eine Hintergrundgeschichte, die erzählt, wie die Stadt zu dem wurde, was sie im Jahr 2097 ist. Eine zusammenhängende Kampagne gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Storylines, die eigene Geschichten erzählen.

Eine Storyline besteht aus verschiedenen Missionen. So könnten wir als Spieler etwa den Auftrag erhalten, in das Büro eines bestimmten Unternehmens einzubrechen, Daten zu stehlen und diese einem konkurrierenden Konzern zu bringen.

Dieser Einbruch ist jedoch nicht die erste Mission der Storyline. Zuvor könntet ihr in ein anderes Gebäude einbrechen müssen, um einen Gebäudeplan oder ähnliches zu besorgen. Die Storyline wird dann mit dem eigentlichen Einbruch abgeschlossen und besteht dementsprechend aus verschiedenen Missionen, die dazu dienen, den eigentlichen Einbruch – der ebenfalls Teil der Storyline ist – auszuführen.

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Welche Pläne gibt es für das Finanzierungsmodell? 10 Chambers plant für Den of Wolves Mikrotransaktionen anzubieten, allerdings sollen diese „geschmackvoll“ sein.

Laut Simon Viklund werde es demnach kein P2W und keine Glücksspiel-Mechaniken oder ähnliches geben. Geplant seien vor allem kosmetische Gegenstände.

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