Nach dem Absturz des MCU: Marvels Version von „Suicide Squad“ soll alles anders machen

Der Schauspieler Wyatt Russell sprach in einem Q& A über das kommende Marvel-Projekt Thunderbolts, das von der Idee her an DCs Suicide Squad erinnert. Laut des Schauspielers soll der Film rund um die Superschurken frischen Wind in das MCU bringen.

Wieso kriselt es gerade im MCU? Marvel hat momentan mit so einigen Problemen zu kämpfen:

Mit Avengers Endgame im Jahr 2019 ging eine Ära zu Ende und die Geschichten vieler beliebter Helden wie Iron Man oder Captain America fanden ihren Abschluss; neue Gesichter hatten es schwer, an deren Beliebtheit anzuknüpfen.

Heutzutage gibt es zahlreiche Konkurrenten, gegen die sich Marvel durchsetzen muss: Sei es DC oder Netflix-Produktionen, wie The Umbrella Academy – Das Angebot an Superhelden-Produktionen ist gewaltig.

Die Marvel-Filme sind Teil eines gewaltigen Multiversums. So müssen Zuschauer teilweise erst X andere Projekte sehen, um wirklich alle Zusammenhänge zu verstehen – Das schreckt ab.

Marvel plante Kang als großen Antagonisten für die kommende Phase ein, jedoch gibt es schwere Vorwürfe häuslicher Gewalt gegen den Schauspieler Jonathan Majors.

Marvel verzeichnete zuletzt einige große Flops, wie The Eternals oder zuletzt The Marvels, der sogar den schlechtesten Kinostart des MCUs hinlegte.

All das führt dazu, dass Marvel aktuell nicht an Erfolg und Beliebtheit von früher anknüpfen kann. Neue Ideen, um das Franchise wiederzubeleben, müssen her.

Ein neuer Film soll laut Wyatt Russell, der in der Marvel-Serie The Falcon and the Winter Soldier die Rolle des John Walker gespielt hatte, so einiges anders machen und dem MCU wieder etwas Aufschwung bescheren.

Mit The Marvels floppte die letzte MCU-Produktion in den Kinos gewaltig:

Marvel Studios’ The Marvels – Teaser Trailer


Autoplay

„Es ist an der Zeit, einen guten Marvel-Film zu machen“

Was sagte Wyatt Russell über Thunderbolts? In einem Q&A in New York wurde der Schauspieler auf den kommenden Marvel-Film Thunderbolts angesprochen.

Dieser wird sich, ähnlich wie DCs Sucide Squad, um eine Gruppe Superschurken drehen, die im Auftrag der Regierung eine geheime Mission erfüllen müssen. Mit dabei sind etwa Wyatt Russell als John Walker, Sebastian Stan als Bucky Barnes, Florence Pugh als Yelena Belova und David Harbour in der Rolle des Red Guardian.

Wyatt Russell ist optimistisch, dass der neue Film gut werde. „Ich weiß, dass jeder im Moment auf diesen Marvel-Zug aufgesprungen ist, weil die Dinge nicht so gut laufen“, räumte er ein. Jedoch vertraue er dem Regisseur Jake Schreier, dass er etwas Spannendes und Neues kreiere.

Zwar kenne Wyatt Russell nicht die vollständige Story, jedoch wisse er, wie die Geschichte aufgebaut werden soll. Auch wenn er nicht im Detail darüber sprechen könne, soll Thunderbolts wohl so einiges anders machen als die bisherigen Marvel-Produktionen:

Aber es ist kein geradliniger Marvel-Film, wie man ihn in der Vergangenheit gesehen hat. Ich denke, dass es eine Menge Spaß machen wird, aber ich denke, dass es etwas sein wird, das sich die Marvel-Fans hoffentlich ansehen und sagen werden: ‘Oh, okay, das ist ein bisschen anders, lasst uns hart an die Sache rangehen’.

Und was unsere Herangehensweise betrifft, so ist es an der Zeit, ein wenig an die Arbeit zu gehen, es ist an der Zeit, einen guten Marvel-Film zu machen, also lasst uns das tun und hart daran arbeiten und die Dinge nicht als selbstverständlich ansehen.

Wyatt Russel, Quelle: The Hollywood Reporter

Hier erklären euch unsere Kollegen von Moviepilot im Detail, warum The Marvels ein solch großer Misserfolg an den Kinokassen wurde: Unterhaltsamer MCU-Blockbuster erlebt Rückschlag: Der Misserfolg von The Marvels erklärt

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Wann erscheint Thunderbolts? Der Release des neuen Marvel-Films ist am 25. Juli 2025 geplant.

Auch James Gunn sprach in einem Podcast schon einmal über das größte Problem, dass Superhelden-Produktionen heutzutage hätten.

Seiner Meinung nach wäre das Problem nicht, dass es zu viele Superhelden-Filme und -Serien gäbe, sondern etwas anderes:

„Die Leute sind sehr faul geworden“: Regisseur von „Guardians of the Galaxy“ erklärt, warum es so viele schlechte Superhelden-Filme gibt

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