Baldur’s Gate 3 ist ein Meisterwerk, aber eine Quest hasst ihr sicher alle

Die wohl schlimmste Quest in Baldur’s Gate 3 ist so nervig, dass viele Spieler sie nie beenden – und das hat gleich mehrere Gründe.

Baldur’s Gate 3 ist das größte und vermutlich erfolgreichste RPG der letzten Jahre, was jüngst nochmal durch den „Game of the Year“-Award ausgezeichnet wurde. Doch so gut das Spiel in seiner Gesamtheit auch ist, gibt es zumindest eine Quest, deren Erwähnung Spielerinnen und Spieler auf der ganzen Welt zusammenzucken lässt. Denn keine Mission war nerviger, als eine Quest aus Akt 3.

Spoilerwarnung: Der Artikel enthält leichte Spoiler zu einer Quest aus Akt 3 von Baldur’s Gate 3.

Von welcher Quest ist die Rede? Die Quest hat den unscheinbaren Namen „Dribbles the Clown“. Ihr könnt sie im Zirkus von Akt 3 annehmen, sobald ihr die etwas turbulenten Ereignisse in der Nähe der Bühne des Zirkus’ hinter euch gebracht habt.

Im Kern ist die Questreihe denkbar einfach, denn ihr müsst „nur“ die Körperteile von Dribbles finden. Der Clown ist dem Zirkus nämlich abhandengekommen und ziemlich sicher tot.

Doch einfach nur die Leiche zu finden reicht nicht, denn der Clown wurde in bester Bhaal-Manier in mehrere Stücke zerhackt und nun überall als Dekoration für grausige Morde genutzt. Insgesamt 7 Teile muss man finden und einige sind mitunter recht gut versteckt.

Da grinst der Clown. Dabei ist er eigentlich schon fein säuberlich zerhackt.

Was macht die Quest so nervig? Da es sich um eine „Such-Quest“ handelt, werden die Missionsziele nicht auf der Karte angezeigt. Ihr müsst also alle Teile vom Clown manuell suchen und finden – und das ist in einer Stadt der Größe von Baldurs Tor gar nicht so einfach.

Nicht nur sind viele der Körperteile buchstäblich „am Arsch der Welt“ versteckt, sondern auch leicht zu übersehen. Zumeist innerhalb von großen Leichenbergen bei irgendwelchen rituellen Morden und dann wiederum in abgeschlossenen Häusern – einige davon sind besonders kleine „Eckhäuser“, deren Eingangstüren man leicht übersieht, wenn man nicht gerade aus einem ganz bestimmten Winkel darauf blickt.

Als wäre das noch nicht nervig genug, gibt es noch ein weiteres Problem: Denn da es sich bei Dribbles um einen ganzen Menschen handelt, wiegt er auch entsprechend viel. Wenn ihr also nicht gerade einen Stärke-Charakter wie Karlach dabei habt, dann kann der Clown gerne mal das ganze Inventar „zumüllen“, während ihr versucht, Arme, Beine, Torso, Kopf und Hände auf verschiedene Gruppenmitglieder aufzuteilen.

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Die Belohnung ist enttäuschend: Als wäre die Quest nicht schon nervig genug, ist die Questbelohnung den Aufwand kaum wert. Es gibt nämlich die „Spellmight Gloves“. Diese erlauben es, einen Malus von -5 auf Angriffswürfe bei Zaubern in Kauf zu nehmen, um dafür zusätzlich 1d8 Schaden zu verursachen. Wenn man bedenkt, wie häufig Zauber fehlschlagen – und wie drastisch so ein Fehlschlag sich auf den Kampf auswirken kann – sind 1-8 Zusatzschaden nur ganz selten ein lohnenswerter Tausch.

Um dem Ganzen dann noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, sorgt der Abschluss der Quest dafür, dass der Zirkus seine Zelte zusammenpackt und die ganzen Händler und Schausteller nicht mehr verfügbar sind.

Daher solltet ihr euch auf jeden Fall zuerst die legendäre Stangenwaffe Nyrulna holen, bevor ihr die Quest des Clowns abschließt.

Wenn man aber bedenkt, wie lange man für alle Teile von Dribbles umherirrt, dürfte es nahezu ausgeschlossen sein, dass man dann irgendetwas im Spiel noch nicht erledigt hat.

Wie fandet ihr die Quest zu Dribbles? Nervig und ihr habt sie gar nicht beendet? Oder mochtet ihr die Jagd nach den einzelnen Körperteilen?

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