WoW: Kopfgeldjäger nehmen Aufträge zur Beseitigung von Spielern an, feiern damit großen Erfolg

Eine Gruppe aus Horde-Spielern hat eine zündende Idee, mit der sie in World of Warcraft Classic zu Reichtum kommen wollten. Ihr Attentat-Service nimmt sogar kuriose Sonderwünsche an, die beim Killen eines Spielers erfüllt werden sollen.

Wie funktioniert ihr Attentat-Service? Es ist ganz einfach, den Service der Gruppe zu buchen. Interessierte Kunden können den Namen des gewünschten Allianz-Spielers einreichen und die Kopfgeldjäger machen sich auf, den Charakter zu töten. Im Anschluss kehren sie mit einem Beweisvideo wieder und verlangen ihr Geld dafür.

Die Spieler warten, bis das Opfer einloggt. Um den Online-Status des Ziels zu checken, überprüfen sie diesen mit eigenen Allianz-Accounts. Sobald das Opfer eine sichere Zone verlässt, ist die PvP-Jagd eröffnet.

Damit die Gruppe den genauen Standort des Spielers kennt, laden sie ihn in die Gruppe ein oder nutzen das /who-Kommando. Haben sie ihr Ziel aufgespürt, bringen sie es eiskalt zur Strecke.

Das bietet die Season of Discovery in WoW Classic:

Attentat-Service beinhaltet mehrere Dienste

Die Gruppe geht dabei sogar auf spezielle Wünsche von Kunden ein. Dazu zählen beispielsweise die folgenden Dinge:

Hard-camping, bis der Charakter beim Friedhof respawnt

Tea-bagging, um die Dominanz gegenüber einem Spieler zu zeigen

Emoting, wenn Kunden spezielle Emotes beim Sieg sehen wollen

Andere Griefing-Taktiken, die den Spielspaß des Opfers nehmen

Das gezielte Auflauern, Verfolgen und Töten von Spielern kann im schlimmsten Fall als Griefing gezählt werden, wenn es den Rahmen sprengt. Im Zweifelsfall könnte es dadurch zu Accountstrafen kommen, weshalb wir euch diese Methode nicht zur Nachahmung empfehlen würden.

Wie kommt der Service in der Community an? Viele Spieler amüsieren sich über den Service (via reddit.com). Allerdings stören sich einige am Griefing-Service der Gruppe, da sie den Spielspaß mindern würden.

Ein stellvertretendes Mitglied der Agentur schreibt, dass ihr Service gewisse Grenzen habe. Sobald ein Opfer auf dem Friedhof respawnt, würden sie es in Ruhe lassen. Außerdem hätten sie niemals Mobs getaggt und auf Spieler losgelassen.

Einige User nehmen auf jeden Fall mit, dass sie ab sofort keine anonymen Gruppeneinladungen mehr annehmen werden.

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Kann ich den Service aktuell buchen? Momentan ist es leider nicht möglich, die Attentäter-Gruppe zu kontaktieren. Sie haben sich eine Auszeit vom Killen genommen und machen so lange Pause, bis Phase 2 der Season of Discovery beginnt.

Für die Gruppe habe sich der Service ohnehin nicht gelohnt. Sie hätten kein Vermögen damit verdient und nur wenige Aufträge pro Monat gehabt. Die meisten Aufträge hätten sie zudem nicht bis zum Schluss durchgeführt, da sie beispielsweise auf einem anderen Layer waren als das Ziel. Der Service sei zu reinen Rollenspiel-Zwecken existent gewesen.

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