Ein Volk in World of Warcraft sticht alle anderen aus. Kein anderes ist so beliebt – und es ist meilenweit vor dem unbeliebtesten Volk überhaupt.
In World of Warcraft gibt es nicht nur eine Vielzahl an Klassen mit unterschiedlicher Beliebtheit, sondern auch eine große Menge an unterschiedlichen Völkern, die man bei der Charakter-Erstellung wählen kann. Doch nicht alle davon sind gleichermaßen beliebt. Aber welches Volk ist das beliebteste? Und welches will kaum jemand spielen? Statistiken geben einen guten Einblick.
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Woher stammen die Daten? Die Daten stammen von der Website Data for Azeroth. Diese liest mehrere hunderttausende WoW-Accounts aus und analysiert die Achievements, die Charaktere und verschiedene andere Informationen. Daraus lassen sich interessante Statistiken erstellen, anhand dessen man etwa erkennen kann, wie viel Prozent der WoW-Fans einen bestimmten Erfolg haben oder auch, welches Volk besonders oft gespielt wird. Genau diesen letzten Wert haben wir uns angeschaut.
Wir haben uns für diese Auswertung lediglich die Charaktere auf dem maximalen Level (also Stufe 80) angeschaut. Damit sind kleinere Charaktere und besonders „Bank-Twinks“ rausgefiltert.
Elfen dominieren, sind sogar vor den Menschen
Schon der erste Blick auf die Statistik macht deutlich, dass Elfen in World of Warcraft die beliebtesten Völker darstellen.
Blutelfen führen mit satten 15,5 % aller Charaktere und sind damit das beliebteste Volk – mit leichtem Abstand vor den Nachtelfen, die immerhin 14,7 % ausmachen.
Damit ist Blizzards Plan, damals zu The Burning Crusade, voll aufgegangen. Denn die Blutelfen wurden der Horde vor allem deswegen hinzugefügt, damit es auch ein „hübsches“ Volk bei der Horde gibt. 18 Jahre später muss man sagen, dass der Plan fast zu gut funktioniert hat, denn rund jeder 8. Charakter im Spiel ist ein Sin’dorei.
Menschen, die traditionell in Fantasy-Spielen ebenfalls extrem beliebt sind, kommen in WoW auf „nur“ 10,6 % und sind damit bereits deutlich vor den beiden Elfen-Völkern abgeschlagen.
Die Orcs, das Aushängeschild der klassischen Horde, machen nur noch 6,7 % der Charaktere aus.
Leerenelfen – das beliebteste, Verbündete Volk
Wenig verwunderlich ist, dass auch die Leerenelfen sich mit 4,1 % großer Beliebtheit erfreuen. Damit sind sie deutlich vor allem anderen „Verbündeten Völkern“. Sie sind im Grunde ein Ersatz dafür, dass Allianz-Fans sich seit jeher spielbare Hochelfen wünschen. Auch wenn der Traum nicht gänzlich in Erfüllung ging, können Leerenelfen im Grunde 1:1 wie Hochelfen aussehen – und genau deshalb sind sie auch so beliebt.
Mechagnome sind alt – und das unbeliebteste Volk
Auf der anderen Seite der Statistik finden sich vor allem die Verbündeten Völker, die im Laufe der Jahre ins Spiel gekommen sind. Nachtgeborene, Lichtgeschmiedete Draenei, und Hochberg-Tauren kommen lediglich auf je unter 2 %.
Pandaren liegen (Allianz und Horde gemeinsam) immerhin noch bei 2,4 % und sind damit noch recht „häufig“.
Wer jetzt denkt, dass das neuste Verbündete Volk, also die Irdenen, das seltenste sind, irrt sich wieder. Denn Allianz- und Horde-Irdenen kommen gemeinsam auf 1,1 %. Damit sind sie noch doppelt so oft vertreten wie die Mechgnome, die nur auf mickrige 0,6 % kommen.
Mechagnome waren schon bei ihrer Einführung umstritten. In den Augen vieler sehen sie schlicht albern aus und der Umstand, dass ihre besonderen, mechanischen Körperteile oft jede Transmogrifikation überschreiben und gerade ihre mechanischen Hüften dabei prominent in Szene gesetzt werden, haben ihnen den unschönen Beinamen „Diaper Gnomes“, also „Windelgnome“, beschert.
Auf welcher Seite der Statistik seid ihr vertreten? Spielt ihr die beliebtesten Völker? Oder seid ihr ein Sonderling, der sich eher mit Mechagnomen oder Kul Tiranern identifizieren kann?
Falls ihr ganz neu anfangt, solltet ihr aber vorsichtig sein – denn Questmobs sind für Neulinge gerade unbesiegbar.
Der Beitrag Das beliebteste Volk in WoW – und das, was keiner spielen will erschien zuerst auf Mein-MMO.
