SOCOM: Confrontation – im Klassik-Test (PS3)

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Spiel:Socom ConfrontationPublisher:SonyDeveloper:Slant SixGenre:ActionGetestet für:PS3Erhältlich für:PS3USK:16Erschienen in:5 / 2009

Nach drei PS2-Episoden, zwei PSP-Versionen sowie Taktik- und Handyableger besinnt sich die Serie SOCOM U.S. Navy Seals auf den Kern ihres Erfolgs: SOCOM: Confrontation spielt Ihr ausschließlich online, jegliche Trainings- und Einspieler-Missionen wurden abgeschafft. Bis zu 32 Spieler stürmen in zwei Teams sieben Karten. Bevor es losgeht, erstellt Ihr zwei Figuren: je eine für die Teams Spezialeinheit und Söldner. Per Editor bestimmt Ihr Aussehen, Schutzausrüstung, Tarnung und Bewaffnung. Zur Wahl stehen Sturmgewehre, MPs, ­leichte MGs, Sniper Rifles, Schrotflinten und einige Handfeuerwaffen als Zweitwumme. Außerdem dürft Ihr Raketenwerfer, diverse Granaten und Sprengfallen einpacken sowie sämtliche Waffen mit Extras bestücken – vom Schalldämpfer über verschiedene Zieloptiken und Zweibein ist alles dabei!

Weil die Ausrüstung vielfältig und die Steuerung komplex ist, fällt der Einstieg nicht leicht: In zahlreichen Übungsrunden müsst Ihr die praktischen Vorzüge der verschiedenen Waffenmodelle ausloten und das Handling der Steuerung mittels dreier Balken penibel optimieren. Denn gezielt wird in SOCOM manuell, da muss im Ernstfall jeder Handgriff sitzen: Profis hantieren gleichzeitig mit verschiedenen Perspektiven, drei Posen sowie mehreren Schussmodi und spitzen mittels Sixaxis-Sensor um Ecken und über Mauern – ganz zu schweigen von der permanenten Absprache per Headset, ohne die mächtige Team-Aktionen kaum möglich sind. In den sechs Spiel­modi wird den Kontrahenten reichlich Taktik abverlangt: Die Areale sind groß und verwinkelt, bergen massig Schlupflöcher und Brennpunkte. Umkämpft werden etwa Tore und Barrikaden, welche die Angreifer mit Sprengsätzen aus dem Weg räumen müssen. Denn neben dem üblichen Deathmatch gilt es, in sechs weiteren Modi allerhand Aufgaben zu erledigen: Die Spieler streiten sich um Territorien, platzieren Bomben im feindlichen Lager, verteidigen Festungen, retten Geiseln und eskortieren VIPs – mal tauscht man die Rollen, mal siegt das flinkere Team. Faktoren wie Waffenauswahl und Respawn variieren ebenfalls.

Meinung

Oliver Ehrle meint: SOCOM ist ein trickreicher Shooter für ­Spezialisten, der mich mit taktischer Spieltiefe, pfiffigen Arealen und einer auf Konsolen einzigartigen Online-­Community fasziniert. Auf zahlreichen Servern darf man sich mit Spielern rund um den Globus anlegen, Clan-Kämpfe veranstalten und an regionalen sowie internationalen Turnieren der PlayStation-Liga teilnehmen. Bis Ihr im Finale steht, werdet Ihr aber viele hundert Stunden üben müssen: Ob Ihr im Gefecht triumphiert oder nur als Kanonenfutter herhaltet, hängt von zahlreichen Feinheiten ab. Neben Handling-Tuning und Ausrüstung hat auch Euer Verhalten im Gefecht maßgeblichen Einfluss auf die Zielgenauigkeit, es gilt etwa, die korrekte Entfernung zu wahren und dem Soldaten Ruhe für den Schuss zu gönnen. Erst wenn Ihr alle Kniffe im Schlaf beherrscht, häufen sich die Erfolgserlebnisse – schließlich trainieren die amerikanischen Mitspieler schon seit einem halben Jahr!

Wertung

funktioniert nur mit Online-Verbindung
komplexe Steuerung und Ausrüstung
trickreich arrangierte Schauplätze
Manager für Figuren und Clan
mächtige Community-Funktionen

Für knallharte Deathmatch-Freaks: Dieser taktische Team-Shooter macht sich nicht die Mühe, Neulinge einzuweisen!

Singleplayer77MultiplayerGrafikSound

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