Er war der wohl beste SoloQ-Spieler in LoL und konnte sogar mit Faker mithalten, doch Riot sperrte ihn für 1.000 Jahre

Nicht alle guten Spieler von League of Legends werden Profis. Ein Rivale von Faker wählte lieber einen anderen Weg und wurde von Riot dafür bestraft.

Wer war der wohl beste SoloQ-Spieler? Der koreanische LoL-Spieler apdo oder auch dopa genannt, wurde schon im Jahr 2013 während Season 3 von League of Legends durch sein außergewöhnliches Können bekannt. In Season 3 hat er bereits den höchsten Rang, Challenger, erreicht. Als starker Spieler bot er Elo-Boosts an, um Accounts von anderen Spielern im Rang hochzuspielen.

Mit dieser Tätigkeit verdiente er so viel, dass er sogar Angebote von Profi-Teams ablehnte, da diese zu wenig bezahlten. In seinen SoloQ-Games traf er immer mal wieder auf den wohl besten LoL-Spieler aller Zeiten, Faker.

Er konnte sogar mit Faker mithalten: Apdo spielte auf einer Ebene mit ihm und konnte sogar hier und da gewinnen. Während eines der letzten Matches von Season 3 gegen Faker, wollte er nicht riskieren, dass der Superstar den Ranglistenplatz 1 verliert und ergriff erforderliche Maßnahmen (lol.fandom.com).

Apdo spielte mit Absicht schlecht und versuchte das Spiel zu verlieren. Fakers Teammates wollten apdos Ego allerdings nicht füttern und beschlossen das Spiel selbst zu sabotieren, sodass apdo am Ende doch noch gewinnen musste (laut Akshon auf YouTube).

In einem Artikel über die Geschichte von apdo wird Folgendes zum Ausmaß seiner Fähigkeiten geschrieben: „Er wurde von sowohl chinesischen als auch koreanischen Fans weithin als einer der zwei einflussreichsten Spieler angesehen, die das Spiel je gespielt haben. Der andere ist Faker.“ (laut lolfinity.com)

Im Video seht ihr den Trailer zu Season 2 von 2025 in League of Legends:

Der Launch-Trailer zur neuen Season 2 2025 in League of Legends


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Apdo bekam den längsten Bann in der Geschichte von League of Legends

Wie kam es zum 1.000 Jahre Bann? Apdo war ein Elo-Booster und hat damit sein Geld verdient. Das Boosten von anderen Accounts ist jedoch von Riot selbst untersagt. Er wurde lange Zeit nicht dafür bestraft, bis er den Account einer Frau erhielt und ihn hochspielte. Die Frau hatte sich durch den Kontakt eine Romanze erhofft, aber apdo hat ihre Gefühle nicht erwidert.

Daraufhin gab die Frau Informationen über seine Tätigkeit an Riot in Korea weiter und apdo bekam einen 1.000 Jahre Bann, welcher der längste Bann in der Geschichte von LoL ist (lol.fandom.com). Da in Korea ein Gesetz existiert, bei der man seinen echten Namen und sein Alter bestätigen muss, sollte man einen Spiele-Account wie von Riot eröffnen, musste apdo auf neue Accounts verzichten (elaw.klri.re.kr).

Trotz 1.000 Jahre Bann spielte er in China weiter: Um das südkoreanische Gesetz zu umgehen und weiterhin League of Legends zu spielen, ist er nach China gereist. Dort gab es eine Challenge, die dem ersten Rang 1 Spieler, ca. 81.000 Dollar versprach. Apdo brauchte nicht mal einen Monat für den ersten Rang. Mit einer Winrate von 75 % gewann er die 81.000 Dollar.

Was macht apdo heute? Im Jahr 2023 trat er den militärischen Dienst in Südkorea an, den alle wehrpflichtigen Männer bis zu ihrem 35. Lebensjahr absolvieren müssen (seoullawgroup.com). Vorher streamte er auf verschiedenen chinesischen Seiten, wie yy.com oder douyu.com. Ob er irgendwann zu League of Legends zurückkehrt, ist unbekannt.

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