Dungeons & Dragons machte mich vor einem Jahr zum Miniatur-Fan: Das habe ich seit meinem Start gelernt

MeinMMO-Redakteurin Caro wurde durch Dungeons & Dragons auf ein weiteres Hobby aufmerksam, das sie seit ihrem Start nicht mehr losgelassen hat. Nun berichtet sie, was sie nach einem Jahr beim Bemalen ihrer Miniaturen gelernt hat – und wo sie immer noch ihren richtigen Weg finden muss.

Genau vor einem Jahr, im Februar 2025, habe ich mich dazu entschieden, nicht mehr länger die Figürchen in meinem lokalen Tabletop-Laden anzustarren, sondern ihnen endlich selbst ein wenig Leben einzuhauchen. Ich berichtete bereits zur Weihnachtszeit, wie ich mich in dieses Hobby verliebte und wie mein regulärer Workflow aussieht, wenn ich meine Zeit dem Bemalen der Heldinnen und Helden widme.

In diesem Monat fiel mir auf, dass ich eine Art einjähriges Jubiläum zum Start eines meiner neuen Lieblingshobbys feiern kann, denn genau damals habe ich meine erste Miniatur bemalt, die sich in dem Starterset befand, nämlich einen simplen, aber schnieken Ritter.

Meine allererste Miniatur, die ich jemals bemalt habe.

Und was soll ich sagen – es wurde echt cool. Der erste Ritter brachte nur den Stein ins Rollen, was sich letztendlich zu einer meiner Lieblings-Feierabendaktivitäten entwickelte. In diesem ersten Jahr habe ich mich verschiedensten Miniaturen gewidmet, war frustriert, begeistert, demotiviert und inspiriert – doch ich bin immer noch bereit, weiterzumachen und besser zu werden.

In dem ersten Jahr des Lernens bin ich bereits auf starke Tipps und Tools gestoßen, die mir weiterhelfen konnten und mir schließlich ermöglichten, bessere Ergebnisse zu erzielen. Diese Erkenntnisse will ich euch in diesem Artikel vorstellen und zeigen, was ich in einem Jahr gelernt habe.

In dem Trailer zur vierten Kampagne von Critical Role sind auch einige Miniaturen zu sehen:

Kleine Miniaturen verzeihen Fehler deutlich besser als größere

Dieser Hinweis wurde mir direkt beim Kauf meines Startersets im Laden meines Vertrauens auf den Weg mitgegeben. Ich war bereits motiviert, bevor ich überhaupt loslegen konnte. Ich wollte Drachen bemalen, einen riesigen Kraken, einen gewaltigen Wurm, der in unserer D&D-Kampagne wohl früher oder später eine wichtige Rolle einnehmen würde. 

Der Verkäufer riet mir zumindest am Start, mich mit kleinen Projekten, wie dem beigelegten Ritter im Starterset, anzufreunden. Fehler passieren immer, besonders am Start, doch bei kleineren Figuren sind die deutlich irrelevanter als bei großen Monstern, wo jeder Makel viel schneller ins Auge springt.

Ich hörte auf diese Worte, oder zumindest so halb. Der Ritter war zwar meine erste Miniatur, doch danach kaufte ich mir direkt eine um ein Vielfaches größere Monstrosität, die ich einfach zu cool fand, um sie hinter „langweilige Humanoide“ anzustellen.

Den Kraken musste ich einfach bemalen (nein, das ist ein Glossfinish, keine gemalten Highlights … leider.)

Ich habe immer noch einen Softspot für den Kraken, weil er mit seinem „okayen” Paintjob ohne wirkliche Highlights oder Layer trotzdem einfach ein cooles Model ist. Allerdings ärgere ich mich, dass ich dieses Modell nicht für meine verbesserten Skills aufbewahrt habe.

Vielleicht werde ich den Kraken in der Zukunft noch einmal überarbeiten, versuche mich aber nun brav, während ich immer noch die Basics lerne, vor allem auf kleinere Miniaturen zu fokussieren.

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