Er wollte nur seinen Staubsauger mit einem PS5-Controller steuern, stattdessen hackte er sich in 7.000 fremde Geräte

Ein Entwickler bekam Zugriff auf tausende Staubsauger, inklusive Kamera und Standortdaten. Mittlerweile wurde die Sicherheitslücke geschlossen, doch das zeigt auch, auf wie viele Daten die Hersteller Zugriff haben.

Eigentlich wollte ein Software-Entwickler nur seinen Staubsaugerroboter mit einem PS5-Controller steuern.

Doch stattdessen bekam Sammy Azdoufal nicht nur auf tausende Roboter weltweit, sondern auch auf integrierte Kameras und Mikrofone Zugriff. Mittlerweile hat der Hersteller die Sicherheitslücke geschlossen. Davon berichtet das englischsprachige Magazin PCGamer.

Sicherheitslücke gibt Entwickler Zugriff auf tausende Roboter weltweit

Was genau ist passiert? Der Entwickler hatte sich einen DJI Romo des gleichnamigen Staubsaugerroboter-Herstellers gekauft. Im nächsten Schritt wollte er den Datenverkehr zwischen seinem neu gekauften Staubsauger und den Servern des Herstellers untersuchen. Dazu nutzte er den Chatbot Claude.

Das dafür bereitgestellte Sicherheitstoken gewährte ihm jedoch nicht nur Zugriff auf sein eigenes Gerät, sondern auf tausende Staubsaugroboter weltweit. Auf diese Weise bekam Azdoufal Zugriff auf zahlreiche Daten der Staubsaugroboter.

Dazu gehörten Informationen über ihre Reinigungsrouten, ihren Ladezustand und die Hindernisse, auf die sie gestoßen waren. Er konnte außerdem auf ihre integrierten Kameras und Mikrofone zugreifen. Obendrein konnte er damit nicht nur die Grundrisse der Wohnungen rekonstruieren, sondern dank der IP-Adresse auch den ungefähren Standort in jedem Haushalt bestimmen.

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Eine weitere „Sicherheitslücke“ stellen oft Passwörter dar. Denn viele Nutzer geben sich zu wenig Mühe, um ihre Daten oder Accounts durch sichere Passwörter zu schützen. Forscher zeigen immer wieder, wie schnell man einfache Passwörter knacken kann: Ihr denkt, euer Passwort ist sicher? Grafik zeigt euch, wie lange Hacker brauchen, um es zu knacken

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