Wenn es eine Sache gibt, die eigentlich so gar nicht in die düstere Welt von Warhammer 40.000 passen will, dann sind es süße Katzenmädchen. Aber genau die gibt es und das schon seit Ewigkeiten. Wobei „süß“ hier vermutlich relativ sein dürfte…
In der Welt von Warhammer 40.000 gibt es dutzende Spezies, die die Galaxie besiedeln, von scheinbar friedlichen Space-Hippies über Robo-Mumien bis hin zu gefräßigen Käfer-Aliens. Das Universum ist bekannt für seine Vielfalt (und den Hass, den alle aufeinander haben).
Unter all diesen Spezies klingen die Menschen erst einmal wie die langweiligste, aber der Schein trügt. Denn das Imperium der Menschheit besteht aus viel mehr als nur lahmen Menschen.
Obwohl Mutationen im Imperium als Makel gelten, den es auszumerzen gilt, im schlimmsten Fall sogar als Zeichen von Chaos-Verderbnis, gibt es einige Mutanten, die geduldet werden: sogenannte Abhumane.
Zu den bekanntesten gehören sicherlich die hünenhaften Ogryn oder die Navigatoren, ohne die gar nichts funktionieren würde. Viele dieser Abhumanen sind stabile Mutationen, die durch die Begebenheiten ihrer Welten entstanden sind und sanktioniert wurden. Einige haben aber eine… andere Geschichte.
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Katzenmädchen sind real, aber kaum jemand weiß von ihnen
Eine der weniger bekannten Abhumanen-Arten sind die Feliniden, oder: Katzenmenschen, zumindest vermutlich. Denn um was für eine Art von Mutation es sich ganz genau handelt, ist nicht zu 100 % geklärt.
Feliniden kommen lediglich auf einer Welt vor, Carlos McConnell (fragt nicht, warum der Planet nach einem Typen benannt wurde). Und ja, sie sind offiziell bestätigt, auch wenn ihre Existenz nur in zwei Regelwerken bzw. Büchern je erwähnt wurde:
Zum ersten Mal namentlich im Regelwerk der 6. Edition von 2012, dort mit dem wissenschaftlichen Namen „homo sapiens hirsutus“ (buchstäblich: denkender, haariger Mensch).
Zum zweiten Mal im „Liber Xenologis: Beobachtungen aus einer Schwarzen Festung“ von 2021, einer limitierten Sonderausgabe, die Informationen zu etlichen nicht-menschlichen Spezies gibt und heute bis zu hunderte Euro kostet.
Außerdem werden Feliniden sowohl im cRPG Rogue Trader von Owlcat erwähnt, und der Psioniker aus Darktide erwähnt sie in einem seiner Sätze. Angeblich findet sein „Geliebter“, mit dem der Imperator der Menschheit gemeint ist, Feliniden ziemlich hübsch. Was aber sind diese Wesen nun genau?
Die besten Killer des Imperiums… vielleicht
Abgesehen davon, dass die Feliniden ziemlich fellig sind, ist über sie wenig bekannt. Angeblich entstanden sie aus einer Kreuzung zwischen Menschen und Katzen, was zumindest den Namen erklärt – felidae ist der Fachbegriff für Katzenartige.
Im Liber Xenologis berichtet zudem ein Jäger der Kroot, dass die Feliniden die besten Killer des Astra Militarums seien und armlange Klauen hätten, wobei die Quelle als wenig glaubwürdig gilt. Der Kroot sagt nämlich auch, dass er Menschen kaum auseinander halten kann und alle für ihn gleich aussehen (via Snipe and Wib auf YouTube, die diese Stelle im Buch gefunden haben).
In einem alten Thread auf Reddit diskutieren einige Fans über die Herkunft der Feliniden und vor allem darüber, warum Games Workshop überhaupt solche Wesen einführt, die gar nicht in die „grimdark“-Welt passen wollen.
Der plausibelste Grund: Feliniden stammen aus einer Zeit, in der Warhammer sich selbst nicht allzu ernst genommen hat. Zum Vergleich: damals gab’s auch den Inquisitor Obiwan Sherlock Clusseau, und ja, der ist Kanon und existiert immer noch.
So oder so sind Feliniden selbst in der Welt von Warhammer 40.000 eher ein Mythos, von dem die meisten Leute vermutlich noch nie gehört haben. Selbst ohne so verrückte Mutanten sind die Menschen aber alles andere als eine langweilige Fraktion: Das Imperium in Warhammer 40.000 sind nicht nur „lahme Menschen“ – Hier sind seine 6 gefährlichsten Organisationen
Der Beitrag Warhammer 40.000 hat seine eigenen Cat Girls, doch sie existieren nur in einem alten Regelwerk und einem Buch, das kaum jemand hat erschien zuerst auf Mein-MMO.
