Verkäufer von Pokémon-Karten haben großes Problem mit Scalpern, gehen jetzt mit einer neuen Lösung gegen sie vor

Um in Zukunft den Resellern den Wiederverkauf von begehrtem Pokémon-Merch zu erschweren, gibt es eine neue Taktik: Ein Newsletter, den Fans abonnieren können, mit einem Link, der schnell seine Gültigkeit verliert.

Welches Problem soll gelöst werden? Scalper sind Menschen, die eine hohe Menge von einer beliebten Ware aufkaufen, um sie dann für einen höheren Preis wiederzuverkaufen. Das kann beispielsweise beim Release einer heiß erwarteten Spielkonsole ein Problem geben, immer öfter aber auch bei Pokémon-Merch.

Vor allem neue Sets von dem Pokémon-Sammelkartenspiel sind von diesem Problem häufig betroffen. Denn je weniger Exemplare es von einer Karte gibt, desto mehr ist sie wert und kann für entsprechendes Geld verkauft werden.

Für den Release von kommendem Pokémon-Merch hat sich das Pokémon Center nun eine Lösung einfallen lassen: Eine Art Early Access mit einem Newsletter auf der Seite.

Pokémon-Karten könnt ihr auch ganz einfach digital auf eurem Smartphone mit Pokémon TCG Pocket sammeln:


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Einladungslink zerstört sich bei Bedarf selbst

Wie sieht die Lösung aus? Gegen die Reseller soll jetzt mit einem Newsletter und einem besonderen Link vorgegangen werden. Fans können sich zu einem Newsletter anmelden und werden mit etwas Glück ausgewählt, sodass sie vor allen anderen den gewünschten Merch aussuchen und kaufen können.

In dem Newsletter befindet sich ein Einladungslink, der einmalig gültig ist. Werden mehrere Browser oder Geräte gleichzeitig mit diesem Link genutzt, wird das bemerkt und der Link verliert sofort seine Gültigkeit.

Falls jemand versucht, das System irgendwie über mehrere Accounts zu manipulieren, um an mehr als eine Möglichkeit auf den Merch zu kommen, kann er den vollständigen Ausschluss riskieren.

So können ausgewählte Kunden, hoffentlich echte Fans des Franchises, eine Chance bekommen, das begehrte Merchandise auch zu kaufen.

Wichtig ist allerdings zu erwähnen, dass die Anmeldung zum Newsletter nicht garantiert, auch dran zu kommen. Zumindest wird aber so eine Lösung für ein schon lange existierendes Problem geboten.

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MeinMMO-Autor Paul Kutzner probierte übrigens vor Kurzem die böse Seite aus. In dem Spiel TCG Card Shop Simulator auf Steam spielte er als Scalper und fand sogar Gefallen an der Rolle. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Ich werde gerade zum virtuellen Scalper auf Steam – und ich liebe es

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