Endlich nicht mehr Oma und Opa helfen müssen: 73 % der Leute nutzen KI, um Probleme mit dem Computer zu lösen

Die österreichische Tageszeitung DerStandard hat eine Auswertung einer Umfrage zur KI-Nutzung veröffentlicht. Demnach wird am häufigsten KI für die Recherche von Allgemeinwissen verwendet. Aber auch 73 % geben an, die KI bei Computerproblemen zu konsultieren.

KI als steter Alltagshelfer? Wer früher bei Windows-Update-Odysseen, Drucker-Problemen oder merkwürdigen Meldungen am PC sofort die eigenen Kinder, Enkel oder den einen Freund „mit Ahnung“ angerufen hat, fragt heute immer öfter einfach eine KI. Das geht zumindest aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Linzer Market-Instituts hervor (Der Standard).


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Was wird in der Auswertung deutlich? Laut Auswertung verwendet inzwischen die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher KI mindestens einmal pro Woche. Besonders auffällig ist dabei ein Wert aus den Tabellen: 73 Prozent der Nutzer setzen KI mindestens selten ein, um Probleme mit dem Computer zu lösen.

Die Daten zeigen deutlich, dass KI vor allem dort eingesetzt wird, wo sie sofort einen praktischen Nutzen bringt. Viele lassen sich Dinge erklären, suchen gezielt nach Informationen oder nutzen die Tools, um Inhalte zusammenzufassen. So lassen sich ganze 59 % häufig bis manchmal bei Übersetzungen helfen oder nutzen KI-Assistenten für das Schreiben von Texten (46 %) und das Kreieren von Rezepten (41 %).

Gerade bei technischen Fragen spielt KI ihre Stärken aus. Statt lange in endlosen Foren zu recherchieren, reicht oft eine einzige Anfrage, um eine Lösung zu bekommen. Das spart natürlich Zeit und senkt die Hürde, sich mit Problemen selbst tiefergehender auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig gibt es aber eine spürbare Lücke beim Vertrauen und beim Verständnis der Technologie. Laut Umfrage ist die KI für die Mehrheit weder als Beziehungsratgeber geeignet noch für Fragen zur Lebens- oder Finanzplanung glaubwürdig genug.

Auffällig ist jedoch das insgesamt geringe Misstrauen gegenüber KI: In mehreren Bereichen fällt das Vertrauen der Bevölkerung sogar überraschend hoch aus. Jeweils rund die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher stuft KI als verlässlich ein. Sei es bei der Nachrichtenrecherche, bei der Erstellung von Inhalten wie Bildern, Texten, Präsentationen oder Musik oder bei der Unterstützung in Beruf und Bildung.

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Laut Standard-Auswertung nutzen fast die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen (45 Prozent) der Befragten in Österreich KI mindestens einmal täglich – in dieser Altersgruppe ist der Umgang damit nahezu allgegenwärtig. Laut einer anderen Umfrage haben junge Menschen negative Einstellungen gegenüber KI. Dennoch ist das für viele (noch) kein Grund, KI aus ihrem Alltag zu verbannen.

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