Prince of Persia: Die vergessene Zeit – im Klassik-Test (PSP)

Spiel:Prince of Persia: Die vergessene ZeitPublisher:UbisoftDeveloper:UbisoftGenre:Action-AdventureGetestet für:PSPErhältlich für:PSPUSK:12Erschienen in:7 / 2010

Auf den portablen Geräten von Sony und Nintendo erlebt Ihr jeweils ein anderes Abenteuer. In beiden hüpft und kämpft Ihr in 2D-Manier in Kerkern, Wüstenstrichen und Palastanlagen, auf dem DS genügt hierfür der Stylus. Die Steuerung ist in beiden Versionen einfach gehalten, auf dem DS geht sie allerdings flotter von der Hand. Doch die Stiftfummelei hat ihre Tücken: So leistet Ihr beim Materialisieren von Sandströmen Millimeterarbeit, denn sonst fühlt sich Euer Alter Ego angesprochen und springt munter ins Verderben. Auch Hopser zwischen engen Wänden funktionieren nicht immer zufrieden­stellend.

Grafisch bietet die PSP-Version mehr, zumal der DS-Prinz kaum als solcher zu erkennen ist und durch stets ähnlich anmutende Areale klettert. Ungeachtet dieses hässlichen Mankos ist das Leveldesign auf dem DS ausgebuffter und fordert mit frischen Ideen. So wurden Nintendos kleinem Prinzen im Vergleich zum Vorgänger The Fallen King neue Fähigkeiten verliehen und das Spieltempo minimal erhöht. Mit Hilfe von Sandwolken etwa kontrolliert Ihr nun Feinde aus der Ferne. Alternativ verwandelt Ihr die Wölkchen zu Stürmen, die Ihr durch Labyrinthe lotst, um den Weg zu ebnen. PSP-Spieler kommen ohne Hirnverbiegen zwar auch nicht weit, doch ärgern Euch hier nach einer Weile repetitive Rätsel, die Ihr lediglich via Zeitmanipulation löst. Obendrein ist das Leveldesign bisweilen zum Verzweifeln, weshalb Ihr zu oft in den Sand beißt. In Kämpfen geschieht das auf beiden Systemen zwar seltener, wirklich spaßig sind sie aber weder hier noch da.

Die volle Prinzendröhnung für alle Systeme unterhält, solange sie dauert, bietet aber kaum interessante Neuerungen.

Singleplayer65MultiplayerGrafikSound

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