Twitch-Streamer Asmongold bekam zuletzt einen Brief vom Finanzamt, dass er fast 400.000 US-Dollar nachzahlen muss. Für ihn war das jedoch wenig ungewöhnlich.
Was war das für ein Brief? In einem Stream, dessen Abschnitt man auf Reddit sehen kann, sitzt Asmongold wie gewohnt vor seinem Rechner. Er steht kurz auf und bringt einen Brief mit, der laut eigener Aussage von der Steuerbehörde IRS stammt, die in Deutschland mit dem Finanzamt zu vergleichen ist.
In dem Brief fordert die Behörde ihn auf, 397.000 US-Dollar (etwa 337.000 Euro) nachzuzahlen, sonst würde man sein Eigentum beschlagnahmen. Für den Streamer ist diese Zahlung jedoch nicht ungewohnt.
Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“
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Etwa 4 Millionen Dollar Steuern pro Jahr
Wieso ist das nichts Ungewöhnliches für den Streamer? Der Streamer erklärt weiter im Stream, die Zahlung sei nur etwa ein Zehntel dessen, was er an Steuern abzugeben hat. Im Clip realisiert er zudem, dass die Menge an Steuern ziemlich groß ist.
Er erklärt seinen Zuschauern deshalb, dass er anfangen möchte, auch mal Dinge für seine Arbeit einzukaufen, um nicht so viel Gewinn zu produzieren. Scherzhaft schlägt er hier vor, teure Gemälde einzukaufen, die dann im Vermögen sinken könnten, um künstlichen Verlust zu genieren.
Asmongold war selbst einst Mitarbeiter der Steuerbehörde und hat vermutlich auch deshalb nur wenig Angst vor den Folgen solch hoher Schulden.
Hier könnt ihr den Ausschnitt sehen:
Was passiert mit dem Brief? Die Aufforderung, die Steuern zu zahlen, schickte der Streamer per Foto noch im Stream an seinen Steuerberater. Gleichzeitig erklärte er, dass, wenn man solch hohe Forderungen erhält, dies auch bedeutet, dman verdiene entsprechend.
Asmongold wirkt im Stream entsprechend eher genervt von der hohen Zahlung, als dass es ihn in seiner Existenz bedrohe. Bei seinen Zuschauern befeuert das Ganze noch mehr den Status des Streamers.
Er gilt als besonders bodenständig, so ist er Schätzungen nach Multimillionär, fiel in der Vergangenheit aber durch sein unordentliches Zuhause oder die Zubereitung von 2$-Steakes auf. Obwohl er genug Geld für ein schönes Haus samt Haushälter hat, streamt er wie auf einem Dachboden.
Asmongold könnte sich wirklich überlegen, statt so viel Geld für Steuern abzudrücken, die eigene Lebensqualität durch ein sauberes Zuhause und besseres Essen aufzuwerten. Das würde nicht nur seine Steuerlast senken, sondern auch in einem besseren Leben resultieren. Wie Asmongold überhaupt so erfolgreich geworden ist, erfahrt ihr hier: WoW Classic macht Streamer zur Nr.1 auf Twitch und unglücklich
Der Beitrag Asmongold ist bekannt für schmutzige Zimmer und Billigsteaks, jetzt soll er 400.000 Dollar Steuern zahlen erschien zuerst auf Mein-MMO.
