Kamome Shirahama startet gerade mit dem Anime von Witch Hat Atelier durch. Doch ihre Anfänge liegen eher bei westlichen Comics. Dadurch erklärt sie sich auch den großen Erfolg.
Was hat die Manga-Zeichnerin gemacht? Noch bevor sie sich an den Manga zu Witch Hat Atelier gesetzt hat, zeichnete die Autorin viele Bilder für die Marvel- und DC-Comics. Auch bei den Star-Wars-Comics war sie beteiligt.
Auf Illustration Age gibt es einige der Werke zu bestaunen, an denen sie mitgezeichnet hat. Darunter finden sich beispielsweise Batgirl, aber auch Star Wars: The Force Awakens oder Dr. Strange. Auf ihrem X-Account könnt ihr weitere Werke wie das zu Rey aus Star Wars bestaunen:
Auch danach hatte sie vereinzelt immer mal wieder an aktuelleren Comics mitgezeichnet. Doch ihr größter Karrieresprung ist ein anderer.
Irgendwann entschied sich die Zeichnerin dazu, ihren eigenen Manga zu erstellen. Im Jahr 2016 wechselte sie dann zu Witch Hat Atelier und feierte schon mit dem Manga einen großen Erfolg. Jetzt folgt dazu der Anime, der ebenfalls gut ankommt. Und diesen großen Erfolg kann sich die Autorin eben durch ihre Vergangenheit erklären.
Witch Hat Atelier – Der erste Trailer zum Fantasy-Anime
Autoplay
Witch Hat Atelier soll auch Fans außerhalb Japans ansprechen
Woher kommt der große Erfolg? In einem aktuellen Interview auf The UNESCO Courier verrät die Mangaka, dass sie im Grunde eine Fantasy-Welt im westlichen Stil zeichne. Sie wolle diese Welt so umfassend wie möglich darstellen, weshalb sie sich für Rollschnitte und klassische Kunststile entschied. Sie wollt die Atmosphäre jener Epoche und diese Weltanschauung durch den Stil selbst vermitteln:
Gleichzeitig wählen viele Künstler ihre Werkzeuge und ihre Bildsprache entsprechend den Welten, die sie darstellen möchten. Einige schaffen Werke im japanischen Stil mit Pinseln, während andere digitale Werkzeuge oder Computergrafiken für Cyber- oder Science-Fiction-Szenarien verwenden. In diesem Sinne sind Stil und Technik Teil dessen, wie ein Schöpfer die Welt des Werks zum Ausdruck bringt. Ich sehe mich selbst als ein Beispiel für diesen umfassenderen Ansatz.
Da sie schon vor Witch Hat Atelier westliche Comics zeichnete, hätte sie das westliche Publikum immer im Hinterkopf gehabt. Dadurch sei sie sich schon von Anfang an bewusst gewesen, welche Ausmaße der Manga erreichen könne, auch wenn der Erfolg selbst für sie wie eine Überraschung gekommen sei.
Und das können viele Fans auf Reddit bestätigen. Sie schreiben, dass ihnen der Manga tatsächlich sehr westlich vorkäme und einige das Werk nur angefangen hätten, weil sie das Cover so schön fänden. Der westliche Zeichenstil hat also in der Tat einige Fans angesprochen, wodurch sich der Erfolg erklären lässt.
Der Anime zu Witch Hat Atelier ist gerade angelaufen. Wollt ihr die Serie nachholen, habt ihr bislang noch nicht viele Folgen verpasst. Um zu wissen, wann die Episoden regelmäßig laufen, könnt ihr euch den folgenden Artikel abspeichern: Witch Hat Atelier: Folge 5 – Release im Überblick
Der Beitrag Japanische Zeichnerin lässt Marvel und Star Wars hinter sich, feiert mit eigenem Anime riesigen Erfolg erschien zuerst auf Mein-MMO.
