Vor 2 Jahren rettete er 2.304 GB Arbeitsspeicher aus der Mülltonne: Heute ist die Hardware unbezahlbar aber für ihn nutzlos

Ein Nutzer präsentiert stolz einen besonderen Schatz: 2.304 GB Arbeitsspeicher. Doch sonderlich viel kann er nicht damit anfangen, denn es handelt sich um besonderen RAM.

Ein Nutzer berichtet, dass die Firma seines Vaters neue Server gekauft habe. In diesem Zusammenhang habe die Firma dann auch gleich den verbauten Arbeitsspeicher getauscht.

Doch mit der alten Hardware konnte man wohl nichts mehr anfangen, deswegen entsorgte die Firma die ausgetauschten Speichermodule im Müll. Der Nutzer erklärte auf Reddit, dass sein Vater „sie aus dem Müllcontainer gerettet und mir gegeben“ habe.

Jetzt, 2 Jahre später, sitzt der Nutzer auf 72 Stück DDR4-RAM mit jeweils 32 GB. Schaut man sich die derzeitigen Preise an, sitzt er auf einem kleinen Vermögen. Kostete der Arbeitsspeicher laut Geizhals vor 2 Jahren noch rund 60 Euro, zahlt man heute etwa 280 Euro pro Riegel.

Das stellt immerhin eine Steigerung von 4.320 Euro auf 17.280 Euro dar.


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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt

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Viel Arbeitsspeicher, der dennoch nutzlos ist

Warum ist die Hardware für ihn nutzlos? Bei dem Arbeitsspeicher handelt es sich um „ECC RDIMM“-Arbeitsspeicher. Das ist ein spezifischer RAM, der spezielle Server- oder Workstation-Chipsätze benötigt, die den gepufferten Speicher überhaupt ansteuern können.

Auf einem normalen Mainboard, wie ihr es in eurem PC verbaut habt, könnt ihr den Arbeitsspeicher nicht wirklich verwenden: Auf normalen Boards passen sie oft nicht, werden nicht erkannt oder verhindern den Systemstart. Für euren Gaming-PC benötigt ihr sogenannten UDIMM-Arbeitsspeicher.

Der Nutzer sitzt daher zwar auf einem kleinen Vermögen, kann die Hardware aber nicht selbst sinnvoll verwenden. Dafür müsste er den RAM entweder verkaufen oder sich ein Server-Mainboard kaufen.

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Arbeitsspeicher ist richtig teuer geworden. Einige Nutzer gehen jetzt so weit, dass sie teilweise 18 Jahre alte Hardware kaufen: DDR3-RAM und passende Prozessoren sind nämlich deutlich günstiger. Händler berichten, dass die Verkaufszahlen für alte Hardware rapide gestiegen sein sollen: Nutzer kaufen gerade aus Verzweiflung 18 Jahre alte Hardware, weil moderner Arbeitsspeicher gerade viel zu teuer ist

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