Diablo 4: Lord of Hatred kostet 40 Euro, aber die beste Änderung gibt es gratis für alle Spieler

Am 28. April erscheint mit Lord of Hatred die zweite Erweiterung für Diablo 4. Zeitgleich veröffentlicht Blizzard Season 13 für das ARPG und ein dickes Update für das gesamte Spiel, das etliche Kern-Features grundlegend überarbeitet. Selbst Nicht-Käufer profitieren.

Lord of Hatred erscheint am 28. April um 1:00 Uhr morgens deutscher Zeit, quasi zeitgleich mit Season 13 und dem einhergehenden Update für Diablo 4. Die meisten neuen Inhalte sind lediglich in der Erweiterung erhalten.

Der neue DLC kommt in verschiedenen Versionen, wobei die günstigste davon 40 Euro kostet, allerdings auch die vorangegangene Erweiterung Vessel of Hatred und damit den Spiritborn als Klasse enthält.

Selbst, wer nicht zahlen will, kommt jedoch in den Genuss verschiedener Neuerungen. Zum einen bringt Season 13 neue Herausforderungen mit sich, zum anderen poliert Blizzard alte Systeme für alle Versionen auf – auch den ewigen Realm.

Das Feature, das am meisten Einfluss haben dürfte, sind die neuen Skilltrees, die auch in der Community gerade heiß diskutiert werden. Mit jedem Charakter habt ihr bald die Möglichkeit, vollkommen anders zu spielen als bisher.

Hier findet ihr alle Infos zu Lord of Hatred und hier sämtliche Inhalte zu Season 13.


Video starten

Der offizielle Launch-Trailer zu Diablo 4: Lord of Hatred

Autoplay

Alle Klassen werden neu, aber das volle Potenzial bekommt ihr nicht

Alle Klassen bekommen am 28. April einen überarbeiteten Talentbaum und eine höhere Level-Grenze. Das heißt konkret: Builds, wie ihr sie aktuell baut, funktionieren so nicht mehr.

Stattdessen wählt ihr sukzessive mehr „Erweiterungen“ für eure Skills aus, die sie entweder direkt verstärken oder sogar ihre Effekte gänzlich verändern. Passive Effekte können nur noch einfach gewählt, nicht mehr gesteigert werden. Nur noch aktive Skills haben mehr als einen Rang.

Es wird so einfacher und übersichtlicher, den eigenen Charakter zu bauen. Insbesondere im Level-Prozess werdet ihr so besser an die Funktionalität eurer Klasse herangeführt. Da mit Lord of Hatred der Hexenmeister als neue Klasse (für Käufer) kommt, könnt ihr so auch ohne Starter-Build leicht einsteigen. Im Stream gaben die Entwickler einige Beispiele, etwa:

die Möglichkeit für Druiden, ihren Skills eine ihrer Formen zuzuweisen – Werbär, Mensch oder Werwolf

verschiedene Elemente für die Zauber der Zauberin

zusätzliche Effekte beim Barbaren, etwa einen kurzen Ansturm beim Wirken von Tritten

Anpassungsmöglichkeiten für die Jägerin, die ihre Schattenklone beispielsweise zu ortsgebundenen Bogenschützen machen kann

Beim Testen von Lord of Hatred sind mir diese neuen Talente direkt ins Auge gefallen und waren einer der Gründe, warum ich gar nicht mehr aufhören wollte. Leveln und Skillen fühlt sich intuitiver an, ist übersichtlicher und das neue System verleitet eher dazu, auch mal neue Builds auszuprobieren:

Mehr zum Thema
Selbst nach 10 Stunden am Stück in Diablo 4: Lord of Hatred wollte ich nicht aufhören

von Benedict Grothaus

2 wichtige Features stecken in Lord of Hatred

Auch, wenn die Skilltrees für alle Spieler kommen, werdet ihr sie ohne Lord of Hatred nur begrenzt nutzen können, denn die volle Funktionalität erhaltet ihr nur mit der Erweiterung.

Zwar verbessert Blizzard die Skilltrees aller Klassen, allerdings stecken – zumindest laut offizieller Grafik – „Bonus Skill Variants“ in Lord of Hatred. Beim Testen der Erweiterung war es etwa möglich, Skills anderen Kategorien zuzuordnen, sodass gewisse Affixe auf sie wirken. Auf welche Varianten sich das am Ende auswirken wird, wissen wir noch nicht.

Dazu kommt der Talisman rein als Feature von Lord of Hatred. Der Talisman ist ein neues „Inventar“, in dem ihr Amulette bzw. Zauber sockeln könnt, die ähnlich aussehen wie in Diablo 2. Auf diesen Zaubern sind etwa Effekte von Uniques oder sogar Set-Boni, die beim Sockeln mehrerer Zauber des gleichen Sets aktiv werden.

Ähnlich wie bei den Runen aus Vessel of Hatred werden die absolut besten Builds im Spiel Sets voraussetzen, um zu funktionieren. Wenn ihr also ganz oben mitspielen wollt, braucht ihr immer noch Lord of Hatred. Für das reine Gameplay wird der Talisman aber nicht notwendig sein.

Kostenlose Updates machen Diablo 4 rundum besser

Selbst ohne Lord of Hatred bekommt ihr am 28. April noch weitere Verbesserungen am Grundspiel, die teilweise schon seit Jahren von der Community gefordert werden, darunter:

einen Loot-Filter ähnlich wie in Last Epoch, mit dem ihr so gut wie alle Affixe und Eigenschaften für Items herausfiltern könnt

ein Map-Overlay wie aus vorhergehenden Diablo-Teilen

Pathfinding als neues Feature, mit dem ihr direkt zum Ziel getrackt werdet, statt auf die Map schauen zu müssen

neue Qual-Stufen, die nun bis Qual 12 skalieren

Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass sich Lord of Hatred allein für die Kampagne lohnt. So eine düstere, teilweise brutale und dramatische Geschichte habe ich in der Reihe nur selten erlebt. Selbst, wenn ihr Lord of Hatred nicht kaufen könnt oder wollt, schaut euch ab dem 28. April unbedingt Let’s Plays dazu an. Einen einstimmenden Teaser hat Blizzard schon veröffentlicht: Blizzard „entfernt“ einen wichtigen Charakter aus Diablo 4 mit Lord of Hatred, löst Debatte um die Story aus

Der Beitrag Diablo 4: Lord of Hatred kostet 40 Euro, aber die beste Änderung gibt es gratis für alle Spieler erschien zuerst auf Mein-MMO.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *