Ich habe Subnautica 2 ganz oben auf meiner Wunschliste, obwohl ich Angst vor dem Ozean habe

MeinMMO-Autorin Johanna hat Angst vor dem Ozean und somit eigentlich keine guten Voraussetzungen, Subnautica 2 zu spielen. Trotzdem freut sie sich, wie viele andere, auf den Release.

Ich kann nicht schwimmen. Obwohl: Also untergehen tue ich nicht, wirklich sicher fühle ich mich im Wasser aber auch nicht. Ich kann an sich schwimmen, aber nicht wirklich lange. Sagen wir, es ist eine Sache, die ich nicht weiter geskillt habe.

Wenig verwunderlich also, dass ich kein Fan vom Ozean bin, um nicht zu sagen: Ich habe Angst. Schließlich kann ich nie wissen, was da unten an meinen Füßen ist oder sein kann, und ob nicht doch etwas irgendwann in die Tiefe zieht.

Ich finde es aber auch vollkommen gerechtfertigt, Angst vor den Tiefen des Meeres zu haben. Ich meine – Hallo! –, es ist tief (sehr tief!) und man weiß nicht, was da unten alles lauert. Wie kann man davor keine Angst haben!?

Schwimmen gehört somit nicht wirklich zu meinen Hobbys, das Spiel Subnautica 2 fasziniert mich allerdings dann doch irgendwie und befindet sich – wie bei vielen anderen – auf der Wunschliste. Auch wenn ich den 1. Teil nie gespielt habe, verbinde ich trotzdem viel mit dem Spiel, was mich gespannt auf den Nachfolger macht.

Was ist Subnautica für ein Spiel? In Subnautica spielt ihr einen Menschen, der auf einem fremden Planeten abstürzt. Der Planet besteht zum größten Teil aus einem Ozean, in dem es einiges zu entdecken gibt. Die Mission: nach Hause zurückzukehren, doch das gestaltet sich schwieriger als zunächst gedacht.
Das Gameplay setzt sich aus Survival-Elementen in einer offenen Welt mit einer Story über den Planeten zusammen.

Einen ersten Eindruck vom Gameplay des 2. Teils erhaltet ihr im Trailer:


Video starten

Subnautica 2: Der erste Gameplay-Trailer zum Survival-Hit auf Steam

Autoplay

Subnautica brachte mich durch meine Schulzeit

Auch wenn ich Subnautica nie gespielt habe, verbinde ich damit eine bestimmte Zeit in meinem Leben, und zwar durch Let’s Plays.

Als das Spiel 2014 in den Early Access startete, war es unter einigen Gaming-YouTubern direkt ein Hit. Schließlich war die Idee für das Spiel unique: Die gesamte Spielzeit findet unter Wasser statt. Etwas, was so noch nie im Survival-Kontext stattgefunden hatte.

Ich war zu dem Zeitpunkt auch im Early Access und zwar meines Abiturs, also in der Oberstufe auf dem Gymnasium, und hatte eine stressige Schulzeit vor mir. Diverse YouTuber wie jacksepticeye oder CoryxKenshin haben mich in dieser Phase mit ihren Let’s Plays viel zu gut unterhalten und mich immer wieder vom Lernen abgelenkt.

Denn der große Vorteil von Subnautica war: Zwar war die Story überall gleich, aber die einzelnen Biome spawnten auf unterschiedliche Art und Weise, weswegen auch die YouTuber unterschiedliche Dinge in ihren Let’s Plays entdeckten. Das hatte für mich einen hohen Unterhaltungswert.

Das Spiel hat damit einen besonderen Platz in meinem Herzen, auch wenn ich nie selbst in dem Alienozean rumgeschwommen bin.

In Subnautica 2 werden ich wahrscheinlich so enden wie der YouTuber CoryxKenshin in seinem Let’s Play zum ersten Teil: Immer wieder vor Angst pausierend im Menü (Quelle: YouTube).

2026 tauche ich das erste Mal in den Ozean … INGAME!

Da ich durch die unzähligen angeschauten Let’s Plays bereits wusste, was in Subnautica passiert und die offene Welt zu bieten hat, hatte ich wenig Interesse, es selbst zu spielen. Zudem fehlten mir auch die Mittel: Zu der Zeit besaß ich keinen Gaming-PC, mit dem ich irgendwas hätte spielen können.

Jetzt, über 10 Jahre später, mit Abitur und einem Gaming-PC gesegnet, steht der langersehnte Release von Subnautica 2 vor der Tür. Und dieses Mal möchte ich das Spiel selbst erleben! Vielleicht liegt es auch gerade daran, dass ich nie selbst in Subnautica abgetaucht bin, dass ich den 2. Teil jetzt kaum erwarten kann.

Die Subnautica-Spiele sind dem Genre Survival zuzuordnen, für mich verwandelt es sich allerdings auch schnell in ein Horrorspiel. Dieser Nervenkitzel, der durch meine Furcht vor dem Ozean ausgelöst wird, lässt mich neugierig auf das Spiel werden.

Es kann auch sein, dass Subnautica 2 eine gute Konfrontationstherapie für mich ist, wenn ich gezwungen bin, in dem Gewässer nach Ressourcen zu tauchen. Oder naja, es bewirkt durch die vielen verschiedenen Alienkreaturen genau das Gegenteil.

Außerdem: Ich bin grundsätzlich neugierig, wie der zweite Teil nun aussehen wird. Immerhin ist der erste Teil 12 Jahre her und es ist das meistgewünschte Spiel auf Steam (Quelle: SteamDB).

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Und wer weiß, vielleicht muss ich doch bei Subnautica 2 schließlich auf Let’s Plays zurückgreifen, weil ich ständig nur am Struggeln bin. Die Frage, warum sich auch andere Spieler so sehr auf den 2. Teil freuen, habe ich in dem folgenden Artikel zu beantworten versucht: Nach 12 Jahren soll endlich Subnautica 2 kommen – Warum freuen sich so viele auf das Spiel?

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