Die Entwickler von Path of Exile 2 haben ihre größte Erweiterung jemals angekündigt und verändern darin ihr Endgame komplett.
Was ist das für eine Erweiterung? Mit dem Titel Path of Exile 2: Return of the Ancients bringen die Entwickler antike Mächte zurück zu Path of Exile 2. Die haben die Welt, wie man sie kannte, vollkommen verändert und das zeigt sich vor allem im Endgame, das komplett anders funktioniert als bislang.
Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Erweiterung Return of the Ancients sehen:
Path of Exile 2 zeigt neue Endgame-Inhalte in Return of the Ancients im Trailer
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Neues Endgame im Fokus
Wie funktioniert das neue Endgame? Die Entwickler von Path of Exile 2 haben mit ihrem Update das Endgame komplett verändert. Statt einer Zufalls-generierten Map gibt es nun einige feste Punkte im Endgame die jeder Spieler erleben darf.
Neu sind dabei die Festungen der antiken Mächte, die Teile der Endgame-Karte absperren. Hier müssen die Spieler zunächst Schlüssel erhalten, die es natürlich nur für den Kampf gegen mächtige neue Bosse gibt.
Dabei gibt es außerdem für jede abgeschlossene Karte einen Skillpunkt für den neuen Atlas-Passive-Tree. Im Gegensatz zum vorherigen Baum können Spieler diesmal alle Skills erhalten, müssen sich dabei aber zwischen zwei Varianten unterscheiden. So kann in einem Beispiel entweder der Boss stärker werden und mehr Loot fallen lassen oder man selbst erhält einen Buff.
Doch die antiken Mächte sind nicht die einzigen festen Orte auf der Karte. So ist das neue Endgame gespickt mit vielen „Points of Interests“. Im Süden findet man zum Beispiel jetzt ein Meer, das man nach einer Quest sogar frei erkunden kann, um dort von Insel zu Insel zu hüpfen und Schätze zu erhalten.
Moment mal, Quests? Das ist wohl die größte Neuerung von Path of Exile. Die Entwickler wollen euch nicht mehr kopflos durch das Endgame laufen lassen, sondern geben euch nun Quests, die alle Mechaniken einführen. Als sogenannte Story-Lines sollen sie ab jetzt und in Zukunft euer Geschehen im Spiel lenken.
Für das See-Fahrer-Abenteuer ist dies zum Beispiel eine Mission, um eine Person zu retten. Habt ihr das erledigt, habt ihr auch verstanden, wie der Teil der Karte funktioniert und die Quest endet quasi damit, dass ihr jetzt frei die Welt in diesem Teil erkunden dürft.
Quests brauchen auch einen Questlog, den liefern die Entwickler direkt mit und zeigen euch an, wo ihr als Nächstes hin könnt und was noch zu tun ist. Dabei könnt ihr auch sehen, in welchem Bereich ihr noch Skillpunkte für den neuen Atlas-Passive-Tree verdienen könnt, um auch diesen zu vervollständigen.
Neu ist dabei aber auch, dass ihr durch verschiedene Mechaniken andere Karten im Endgame beeinflussen könnt. So zeigten die Entwickler eine Nebel-Verzauberung, die Karten noch schwieriger, aber dafür auch lohnenswerter macht.
Neue Liga mit vielen Crafts
Was bringt die neue Liga? Jede Season von Path of Exile 2 bringt auch eine neue Liga ins Spiel. In diesem Fall handelt es sich um „Runes of Aldur“. Dabei geht es um die namensgebenden Runen, die ihr auf jeder Karte der Season finden könnt.
In Altären, von denen es auf jeder Karte einen gibt, könnt ihr jeweils eine Belohnung auswählen, um die ihr dann kämpfen müsst. Denn das Crafting der Belohnungen lässt Feinde rund um den Altar spawnen.
Dabei werden die Belohnungen immer heftiger, je weiter man im Spiel fortschreitet, und entsprechend mehr Feinde kommen auch dazu. Die Entwickler haben zudem über 100 neue Crafting-Runen hinzugefügt, mit denen ihr das Ergebnis eurer Crafts besser bestimmen könnt.
Path of Exile 2 steht kurz vor dem größten Update bislang, und die Entwickler schaffen das ganz ohne neue Spielklasse. Doch die Erwartungen der Fans sind ebenfalls sehr hoch: Path of Exile 2 kündigt neue Season an, der späte Termin heizt Erwartungen der Spieler an
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