Im Film After Earth, der 2013 erschien, waren Will Smith und sein Sohn in den Hauptrollen zu sehen. Doch der damals 15-jährige Jaden Smith konnte mit dem Misserfolg des Kinostreifens nicht so gut umgehen.
Um welchen Kinofilm geht es? Tausend Jahre in der Zukunft haben die Menschen die Erde nach schweren Umweltkatastrophen verlassen. Sie haben mittlerweile auf dem Planeten Nova Prime ihre Heimat gefunden.
General Cypher Raige und sein Teenager-Sohn Kitai geraten in einen Asteroidenschauer und müssen auf der mittlerweile unbewohnbaren Erde notlanden. Sie ist mittlerweile zu einem gefährlichen Ort geworden, dessen gesamte Pflanzen- und Tierwelt darauf entwickelt ist, Menschen zu töten.
Da Cypher durch eine Verletzung am Bein das Schiff nicht verlassen kann, muss sein Sohn alleine in den Dschungel ziehen, um das verschollene Notsignalgerät zu holen. Es befindet sich nämlich im Heck des Schiffes, das kilometerweit abgestürzt ist.
Autoplay
Harter Flop führte zu gestörter Vater-Sohn-Beziehung
Wie hart floppte er? Obwohl der Film international während des Kino-Releases über 243 Millionen US-Dollar einspielen konnte (zu lesen auf Box Office Mojo), kam er beim Publikum gar nicht gut an. Auf Rotten Tomatoes hat ihn das Kinopublikum mit nur 36 von 100 Prozent bewertet. Die Fachjury ist sogar noch strenger und gab dem Film lediglich 12 Prozent.
Auch auf IMDb kommt der Film nur auf 4,8 von 10 möglichen Punkten.
Als Kritik wurde unter anderem die schlechte schauspielerische Leistung von Jaden Smith genannt. Zudem gäbe es Logiklücken innerhalb der Story und ein schwaches Drehbuch.
Wie ging der Sohn damit um? Diese Kritik hat auch Jaden mitbekommen. Seinem Vater Will Smith zufolge hätte die Presse Dinge über seinen Sohn gesagt, die er nicht wiederholen wolle:
After Earth war ein desaströser Misserfolg, sowohl an den Kinokassen als auch bei den Kritikern. Und das Schlimmste war, dass Jaden die Hauptlast tragen musste. Die Fans und die Presse waren absolut gnadenlos […] Jaden hatte gewissenhaft alles getan, was ich ihm gesagt hatte, und ich hatte ihn in die schlimmste öffentliche Demütigung geführt, die er je erlebt hatte.
Will Smith soll innerlich gewusst haben, dass sein Sohn sich betrogen gefühlt hat. Ihm zufolge hätte sein Sohn das Vertrauen in seine Führung verloren. Es hätte sich schlimm angefühlt, sein Kind gefühlstechnisch verletzt zu haben.
Es gibt noch weitere Dinge im Leben von Will Smith, die der Schauspieler bereut. Er lehnte die Rolle seines Lebens ab und verpasste dadurch einen Karriere-Push durch einen gewaltigen Filmklassiker: Will Smith erzählt von einer der schlechtesten Entscheidungen seiner Karriere: „Warum hast du nicht Matrix gemacht?“
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