Das Anime-Unternehmen Kadokawa bietet seinen Mitarbeitern über 45 Jahre an, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. Das Ganze geschieht im Zuge einer Umstrukturierung.
Was für Mitarbeiter sollen in den Ruhestand? Um in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen, müssen die Mitarbeiter von Kadokawa mehrere Kriterien erfüllen:
Sie müssen zum 31. Juli 2026 austreten
Sie müssen einer bestimmten Gehaltsstufe angehören, die im Schreiben nicht näher definiert wird
Sie müssen mindestens 45 Jahre alt sein
Sie müssen eine Betriebszugehörigkeit von mindestens 5 Jahren aufweisen
Damit sind auch die ersten Millennials betroffen, die sich im Jahr 2026 im Alter von 30 bis 45 Jahren befinden. Wer bis zur Bewerbungsphase 45 wird, kann tatsächlich ganz knapp pensioniert werden. Größtenteils sind aber die Gen X und die Baby-Boomer in dieser Maßnahme enthalten.
Dabei ist die Teilnehmerzahl für die vorzeitige Pensionierung noch nicht festgelegt, denn der Ausstieg ist immer noch freiwillig und die Mitarbeiter müssen sich dafür in einem Zeitraum vom ersten bis zum 26. Juni 2026 bewerben.
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Vorzeitiger Ruhestand im Anime-Business
Was wird ihnen angeboten? Neben der regulären Abfindung wird es einen Abfindungszuschlag geben, der über den Standard hinausgeht. Zudem wird den Interessenten Unterstützung bei der Wiederbeschäftigung angeboten.
Warum macht das Unternehmen das? Auch wenn Kadokawa das Programm als frühzeitige Rente bezeichnet, kann man das nicht mit der in Deutschland bekannten Rente vergleichen. Nach der Abfindung werden die Mitarbeiter nämlich nicht weiter finanziell unterstützt, wie es bei der Rente in Deutschland der Fall ist.
Hinzu kommt, dass unklar bleibt, was mit den Mitarbeitern passiert, die sich gegen das Programm entscheiden. In anderen Branchen und Ländern ist es üblich, dass Mitarbeitern trotzdem gekündigt wird. Durch die japanischen Arbeitsgesetze ist es jedoch komplizierter und zeitintensiver, Mitarbeiter zu entlassen.
Daher gibt es solche Methoden wie im Falle von Kadokawa, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren und so Kosten einzusparen. Ein anderes japanisches Unternehmen namens KLab hatte in der Vergangenheit sein Ziel von 100 freiwilligen Abgängen verfehlt und darauf beispielsweise mit natürlicher Fluktuation, Einstellungstopps und Versetzungen reagiert (siehe Automaton).
Als offiziellen Grund nennt das Unternehmen übrigens das rasante Voranschreiten der Branche sowie den Aufbau einer soliden Unternehmensstruktur sowie eines straffen Kostenmanagements.
Damit ist gemeint, dass Kadokawa in den Bereichen wie Publishing, Anime und Videospielen expandiert. Die Belegschaft soll deshalb umstrukturiert werden, damit sie agiler auf neuere Herausforderungen reagieren kann.
Kadokawa arbeitet eng mit anderen Unternehmen zusammen, die Sword Art Online als Medium vertreiben. Ein neues Spiel des Franchises ist Sword Art Online: Echoes of Aincrad und das sieht vielversprechend aus, weil der Hauptcharakter fehlt: Frisch enthülltes Spiel eines Animes hat jetzt schon Potenzial für einen Hit, weil der Hauptcharakter fehlt
Der Beitrag Ein Anime-Unternehmen schickt die ersten Millennials in den Ruhestand, gibt ihnen Geld, damit sie nicht mehr arbeiten erschien zuerst auf Mein-MMO.
