Fan will sein Warhammer-Mini aus Metall trocknen, stellt fest: Hat einen „niedrigen“ Schmelzpunkt

Zu den großen Freuden des Hobbys Warhammer zählt das Bauen und Bemalen der eigenen Figuren. Ein Nutzer wollte da möglichst schnell mit anfangen – und steht nun vor Pfützen aus geschmolzenem Metall. Die Community fragt: Warum?

Auf Reddit erklärt ein Nutzer, dass er seine Figuren nach dem Lösen und Abwaschen möglichst schnell trocknen wollte, also hat er sie in einen Ofen mit 550° Fahrenheit (ca 287° Celsius) gesteckt.

Er selbst schreibt dazu, dass er nun gelernt habe, dass die Minis einen „niedrigen Schmelzpunkt“ haben, aber die Community findet nicht unbedingt, dass 287 Grad als „niedrig“ zu bezeichnen wären und das Ergebnis spricht für sich:

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Die meisten Warhammer-Miniaturen heute sind aus Plastik und kommen in vielen Einzelteilen, die erst zusammengebaut werden müssen. Zu den Anfangszeiten von Games Workshop waren jedoch auch Zinn und Legierungen geläufig.

Solche Figuren werden auch heute wieder gegossen, etwa für das neu aufgelegte The Old World. Im konkreten Fall hier geht es um den Grünen Ritter, einen legendären Helden von Bretonia. Im offiziellen Shop kostet die Figur 34,50 Euro.


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Das Königreich Bretonia in Warhammer: The Old World zeigt seine Ritter und Bauernhorden

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Community spricht über Metalle, gibt fragwürdige Tipps

Über die Jahre hat Games Workshop verschiedene Materialien für Miniaturen genutzt. Für Metall-Minis sind Zinn und Blei-Legierungen geläufig, wobei für fast alle davon gilt: ihr Schmelzpunkt liegt laut Community irgendwo um die 200° Celsius.

Die Frage nach dem „Warum?“ kommt entsprechend häufig auf, insbesondere, da man ja hätte warten müssen, bis das Metall wieder abgekühlt ist, wenn der Plan aufgegangen wäre. Taschentücher, ein Handtuch oder auch einfach nur ein Föhn wären die bessere Wahl gewesen.

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Einige Nutzer nutzen die Gelegenheit auch zum Trollen und schreiben, dass eine Mikrowelle sicherlich besser gewesen wäre. Und nur, damit ihr hier nicht blind folgt: legt AUF KEINEN FALL Metallteile und auch sonst keine Warhammer-Minis in die Mikrowelle. Das ist wirklich gefährlich.

Der Thread-Ersteller spricht zwar von einer „alten“ Figur von 1995, allerdings ist damit vermutlich das Datum der Gussform gemeint, nicht der Figur selbst, wie ein Nutzer erklärt. Tatsächlich alte Miniaturen sind heute eine Seltenheit und teilweise an sich schon eine Gefahr: Veteran zeigt seinen „Emotional Support Dreadnought“ aus Metall aus der 2. Edition von Warhammer 40.000, Fans wollen ihn direkt als Waffe nutzen

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