Das nächste Call of Duty ist Modern Warfare 4 und spielt in Korea – inklusive einer rauen Kampagne, dem bekannten Multiplayer und einem dritten großen Modus.
Das ist zum neuen Call of Duty bekannt: Das neue Call of Duty wird Modern Warfare 4 und von Infinity Ward entwickelt. Es kommt am 23. Oktober 2026 heraus und erscheint für XBOX Series X|S, PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und PC via Battle.net, XBOX und Steam.
Modern Warfare 4 erscheint wie gewohnt mit 3 großen Spielmodi:
einer Story-Kampagne
dem Multiplayer
dem Extraction-Shooter DMZ
Im Gegensatz zu den beiden vergangenen drei Vorgängern Modern Warfare 3, Black Ops 6 und Black Ops 7 wird es dieses Jahr keinen Zombie-Modus geben. Außerdem erscheint der Shooter nicht mehr auf den Last-Gen-Konsolen Xbox One und PlayStation.
Hier könnt ihr den neuen Ankündigungstrailer zu Call of Duty: Modern Warfare 4 sehen:
Modern Warfare 4 zeigt im Trailer, was euch im neuen Call of Duty erwartet
Autoplay
Call of Duty schickt Nord- und Südkorea in den Krieg
Darum geht es dieses Jahr in Call of Duty: Modern Warfare 4 soll sich laut Infinity Ward wieder stärker in die Richtung authentischer Militär-Action bewegen und ein raues, intensives Setting liefern, mit einer Situation, bei der viel auf dem Spiel steht:
Ein Krieg zwischen Nord- und Südkorea.
In einem Teil der Story-Kampagne folgt ihr einem südkoreanischen Einsatztrupp rund um Private Park, der gerade die Straßen einer Stadt patrouilliert, als die Invasion von Nordkorea das Land erschüttert. In einem anderen Teil erlebt ihr die Perspektive des zurückkehrenden Captain Price, der jetzt als abtrünniger Agent außerhalb des Systems agiert.
Fortan verschlägt es euch immer wieder an verschiedene Orte, nicht nur auf der koreanischen Halbinsel, sondern auch nach Mumbai, New York und Paris. Dort sind auch die Maps des Multiplayers angesiedelt, bei dem sich dieses Jahr einiges am Spielgefühl ändern soll.
MW4 setzt Hüftfeuer-Bloom ein Ende
Was ändert sich am Spielgefühl? Modern Warfare 4 ändert unter anderem die Art und Weise, wie Waffen in Call of Duty aus der Hüfte schießen – es gibt dabei jetzt keinen Waffen-Bloom mehr.
Statt der zufälligen Streuung schießen eure Knarren auch aus der Hüfte jetzt dorthin, wo die Waffe hinzielt, gut erkennbar durch einen ausgerüsteten Laser. Das Prinzip soll das Schießen aus der Hüfte realistischer und konsistenter machen. Ihr kennt es vielleicht aus Militär-Simulationen wie Gray Zone Warfare.
Außerdem bekommt in MW4 der Waffenschmied ein Upgrade. Dieser kann euch dank eines neuen Quality-of-Life-Features nun Waffen-Builds bauen. Ihr wählt lediglich die gewünschte Waffe aus und ob ihr einen Build für kurze, mittlere oder lange Distanzen haben wollt. Der Schmied bestimmt dann die passenden Aufsätze – zumindest die, die ihr schon freigeschaltet habt. Für das Feintuning eurer Schießeisen könnt ihr jedoch weiterhin eigene Builds gemäß der aktuellen Meta bauen.
Bei den Meta-Builds könnten die Apex-Aufsätze eine große Rolle spielen. Diese schaltet ihr am Ende der Waffen-Progression frei und verändert damit die Spielweise der Waffen. Man sah etwa einen Aufsatz, der eine Art Bildschirm besitzt, auf dem ihr die Position von Gegnern verfolgen könnt, selbst wenn diese in Deckung laufen.
Das müsst ihr zu den Maps wissen: Zum Release wird der Multiplayer 12 Maps bieten, deren Locations ihr teilweise in der Kampagne sehen werdet. Das große Highlight ist jedoch eine Karte namens „Kill Block“, die in jeder Runde ihr Layout aus einer Auswahl von verschiedenen Bausteinen generiert. Diese Map soll über 500 verschiedene Konfigurationen besitzen.
Das wissen wir zum dritten Modus: Infinity Ward hat offiziell bestätigt, dass Call of Dutys Extraction-Shooter DMZ mit Modern Warfare 4 zurückkehren wird. DMZ war erstmalig 2022 mit Modern Warfare 2 in Form einer Beta spielbar, doch der Support endete schon im Dezember 2023.
Zu der neuen Umsetzung des Modus in Modern Warfare 4 können wir aktuell noch nichts sagen.
Konkurrenz belebt das Geschäft
Das hält Dariusz von der Ankündigung des neuen Call of Duty: Ich kann gar nicht genau sagen, wie viele Jahre es her ist, dass die Ankündigung eines Call of Duty mein persönliches (nicht berufliches) Interesse geweckt hat. Zwar hatte ich auch mit den vergangenen Teilen meinen Spaß – insbesondere dem Zombie-Modus -, aber die Ankündigungen schaue ich mir in der Regel gelassen, ohne starke Emotionen an.
Das gezeigte Material zu Modern Warfare 4 macht mich aber neugierig. Das ganze Setting und die authentisch-raue Atmosphäre sprechen mich deutlich mehr an als das Setting von Black Ops 7. Zudem schätze ich die Gameplay- und QoL-Änderungen bezüglich des Waffenschmieds und des Hüftfeuers.
Ich komme nicht um das Gefühl herum, dass der letztjährige Release von Battlefield 6 Auswirkungen auf das diesjährige Call of Duty hatte und Infinity Ward kurz beweisen wollte, dass der Konkurrenzkampf mit Fäusten und ohne Bandagen ausgetragen wird. Ich freue mich jetzt schon auf Battlefields Reaktion, denn wir Gamer können davon nur profitieren!
Außerdem muss ich gestehen, dass ich schon 2022 ein Fan von DMZ war. Der Modus war damals kostenlos spielbar und hat bei mir geschafft, was Warzone bis zuletzt nie gelungen ist: Ich hab’ ihn gerne gespielt. Meinen Artikel von 2022 könnt ihr weiterhin auf MeinMMO lesen: Mit Warzone konnte ich nie was anfangen, aber dank DMZ verbringe ich jetzt viele Stunden in CoD
Der Beitrag Activision kündigt Call of Duty: Modern Warfare 4 an und beweist, warum die Konkurrenz durch Battlefield 6 wichtig war erschien zuerst auf Mein-MMO.
