Bungie hatte einen Plan, um Destiny 2 zu retten, doch hat man sich am Ende dagegen entschieden

Es gab intern wohl Pläne bei Bungie, Destiny 2 zu retten. Doch man entschied sich dagegen, weil man hohe Kosten fürchtete.

Destiny 2 ist zu Ende. Oder zumindest am Ende angekommen. Denn mehr als ein großes, finales Update wird es nicht mehr geben, danach wird das Spiel in den Wartungsmodus umgestellt.

Doch einige fragen sich, ob man den beliebten Shooter nicht hätte retten können. Und tatsächlich hatte es intern wohl Pläne gegeben, eine Art „Destiny Infinity“ zu bringen. Am Ende habe man sich aber dagegen entschieden.


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Destiny 2: Renegades zeigt in seinem Launch-Trailer die neue Bedrohung der Hüter

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Pläne für die Rettung von Destiny 2 werden wegen zu hoher Kosten abgelehnt

Woher stammen die Informationen? Laut dem gut informierten Journalisten Paul Tassi von Forbes behaupten ungenannte Quellen bei Bungie, dass nach der katastrophalen Erweiterung „Edge of Fate“ ein sanfter Neustart von D2 in Betracht gezogen wurde.

Edge of Fate erschien am 5. Juli 2025 und gilt heute als die vermutlich umstrittenste Erweiterung unter Spielern: Ein aufgeblähtes Währungssystem, mühsamer Grind und umstrittene Spielmechaniken schreckten viele Spieler ab. Das galt sowohl bei Spielern als auch wohl bei Entwicklern als Warnschuss. Auf Reddit diskutiert man bis heute über die schwache Erweiterung und das zeigt, wie umstritten viele Entscheidungen gewesen waren.

Bei Bungie führte die schwache Erweiterung außerdem dazu, dass man das Modell von Destiny 2 überdenken und zu dem alten Prinzip zurückkehren wollte: Nur noch eine Erweiterung im Jahr. So heißt es laut Forbes.com:

Eine Idee war, das Zwei-Erweiterungen-Modell aufzugeben und wieder zu einer großen Erweiterung zurückzukehren sowie das Spiel in ‚Destiny Infinity‘ umzubenennen. Das Ziel dabei war eine Art Relaunch, anstatt ein echtes Destiny 3 zu entwickeln, um neuen Schwung zu erzeugen.

Doch am Ende entschied man sich dagegen, denn ein Neustart oder sogar eine richtige Fortsetzung wurden alle als zu kostspielig betrachtet.

Wichtig zu wissen ist wohl auch, dass der Erfolg oder Misserfolg von „Marathon“ nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen, aber zumindest ein Faktor gewesen sein soll. Denn durch Marathon wären weniger Ressourcen für Destiny 2 zur Verfügung gewesen.

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Die Community von Destiny will das Ende des erfolgreichen Loot-Shooter-Franchises verhindern und hat eine Petition gestartet, mit der sie Sony und Bungie dazu bewegen wollen, Destiny 3 zu entwickeln, statt die Reihe komplett aufzugeben. Die Petition sammelte in kurzer Zeit eine beachtliche Menge an digitalen Unterschriften. Mehr dazu lest ihr hier: Über 100.000 Spieler unterschreiben Petition für Destiny 3, wollen ein Zeichen an Bungie schicken

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