Mit einem neuen Dino-Horror hätte die PS5 endlich einen starken System-Seller, aber sie bringen ihn auch auf Steam

Große Spiele und eindrucksvolle Trailer gab es bei der State of Play 2026 genug. Für MeinMMO-Autor Ody war das große Highlight der Veranstaltung aber ausgerechnet ein Indie-Horror-Game. Das wäre nach all den Jahren auch ein echter System-Seller für die PS5 gewesen – ein Glück, dass es das Spiel auch auf Steam geben wird.

Wenn Jurassic Park nicht mehr liefern kann, müssen eben andere her: Eigentlich ist mit Jurassic Park: Survival ja bereits ein First-Person-Horror-Spiel in der Mache, in dem wir uns vor den Dinos verstecken müssen. Um das Spiel herrscht jedoch seit langem Funkstille – wann es erscheint, ist immer noch unklar. 

Jetzt gibt es einen neuen Trailer zu The Lost Wild, das von der Prämisse her ähnlich zu werden scheint – nur eben ohne die bekannte JP-Lizenz. Und als ich mir den neuen Trailer angeschaut hatte, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. 

Den neuen Trailer zu The Lost Wild seht ihr übrigens hier:


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The Lost Wild zeigt im neuen Trailer schaurig-schöne Dinos, soll 2027 kommen

Autoplay

Für das Spiel hätte ich mir sogar eine PS5 gekauft – wenn ich müsste

Da dieser Trailer auf der State of Play gezeigt wurde, die ja ein digitales Event von Sony ist, war ich mir zunächst sicher, dass das Spiel ein PS5-Exklusivtitel sei. In meinem Kopf hatte ich mich daher schon mit dem Gedanken abgefunden, mir nach all den Jahren doch eine PS5 kaufen zu müssen.

Klar hat die PS5 bereits einige Spiele, die man als System-Seller klassifizieren kann – mein persönlicher wäre aber The Lost Wild gewesen. Glücklicherweise erscheint das Spiel auch für den PC auf Steam und im Epic Games Store.

Mein Bankkonto darf also wieder aufatmen. Doch was macht das Spiel so besonders, dass es mir beinahe eine PS5 angedreht hätte?

In The Lost Wild erkunden wir als Saskia eine verlassene Forschungsanlage. An und für sich ist das ein klassisches Setting für derartigen Dino-Horror. Wirklich überzeugt haben mich vor allem zwei Dinge: die Grafik und das bislang gezeigte Verhalten der Tiere.

The Lost Wild sieht teuflisch gut aus, und das an allen Ecken und Enden. Die Umgebungen – seien es die Ruinen der Gebäude oder Waldlichtungen – wirken richtig atmosphärisch. Ich kann es kaum erwarten, mich bei jedem Schritt angespannt umzuschauen, ob nicht doch irgendwo etwas raschelt.

Noch dazu sehen die Designs der Dinosaurier so gut aus, dass es fast schon kriminell ist. Als absoluter Paläo-Nerd bin ich hin und weg davon, wie echt die Tiere aussehen. Und das macht sie in meinen Augen nur noch gruseliger.

Keine Monster, sondern echte Tiere – trotzdem furchteinflößend

Echt sollen die Dinos übrigens nicht nur aussehen, sondern sich auch so verhalten. Dies betont der Game Director Gary Napper im PlayStation.Blog.

Von Beginn an war es unser Ziel, eine Welt zu erschaffen, in der Dinosaurier nicht als Monster, sondern als glaubhafte Tiere gezeigt werden.

Gary Napper. Game Director von The Lost Wild

Napper war übrigens auch der Lead-Designer von Alien: Isolation. Das Verhalten des Xenomorphs in dem Spiel war einer der Aspekte, die es zu einem so einmaligen Horror-Erlebnis gemacht haben. The Lost Wild könnte also eine Art Alien: Isolation, aber mit Dinos werden. Die Arbeit an Isolation habe Napper jedenfalls nachhaltig darin geprägt, wie er Horror-Design angeht, erklärt er.

Spieler sollen dazu angehalten werden, das Verhalten der einzelnen Dinos zu studieren – wie sie auf Geräusche reagieren, sich bewegen und noch mehr. Töten könnt ihr die Dinos zwar nicht, ganz wehrlos seid ihr aber auch nicht. Zumindest die kleineren könnt ihr mit den richtigen Gegenständen verjagen. Ob das aber bei einem großen Allosaurus auch funktioniert, ist eher fraglich.

Am meisten Angst jagt mir jetzt schon der gewaltige Flugsaurier ein, der im Trailer zu sehen ist (übrigens kein Dino, sondern ein naher Verwandter der Dinos). Allein beim Gedanken, dass so ein Killer-Storch von der Größe einer Giraffe auf mich zu galoppiert, um mich in einem Happen zu verschlingen, wird mir ganz schwummrig. Das ist definitiv eine Angst, die ich zuvor noch nicht hatte und die ich jetzt nicht mehr loswerde.

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Erscheinen soll The Lost Wild im Jahr 2027, einen genaueren Zeitraum gibt es leider noch nicht. Ich kann es kaum erwarten – auch wenn ich die meiste Zeit im Spiel vermutlich leise winselnd im Pausebildschirm verbringen werde.

Wie fandet ihr den Trailer zu The Lost Wild? Schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr von dem Spiel haltet oder was euer Highlight der State of Play 2026 war. Ein weiteres Highlight der State of Play war für viele das neue God of War, aus dem es erstes Gameplay zu sehen gab. Eine Figur wird jedoch groß diskutiert: Eine Sache im neuen God of War Laufey lieben Spieler schon jetzt, doch für Gesprächsstoff sorgt ein sprechender Würfel

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