Insiderin packt aus: Nur dank Sony ist Destiny nicht schon 2022 beerdigt worden

Viele Fans von Destiny 2 sehen in der Sony-Übernahme von Bungie den Anfang vom Ende. Jetzt erklärt eine ehemalige Community-Managerin des Online-Shooters, dass es schon vorher existenzielle Probleme gab.

Die Suche nach dem Schuldigen: Destiny 2 ist am Ende, hat mit „Monument of Triumph“ vor wenigen Tagen sein letztes Update erhalten. Derweil stürmen die enttäuschten Fans die Server oder unterschreiben Petitionen für ein Destiny 3, und so gut wie alle haben eine Meinung dazu, wer am Scheitern von Bungie schuld sei.

Manch ein Fan zeigt dabei auf den Januar 2022, als Sony 3,6 Milliarden US-Dollar in die Hand genommen hat, um Bungie zu übernehmen. Schließlich muss von dort aus am Ende die finale Entscheidung erfolgt sein, jetzt bei Destiny 2 den Stecker zu ziehen, während man den Fokus auf das bislang wenig erfolgreiche Marathon setzen möchte.

Eine Insiderin widerspricht: Die ehemalige Community-Managerin Liana Ruppert hat auf X jetzt einer enttäuschten Spielerin geantwortet und erklärt:

Sony war dafür nicht der Auslöser, diesen Kampf gab es schon vor Sony.

Bungie befand sich bereits vor der Übernahme durch Sony in einer schwierigen Lage. Wäre es nicht gerade zu diesem Zeitpunkt übernommen worden, hätte das Studio zumindest in Bezug auf „Destiny“ kurz vor der Schließung gestanden. Es handelte sich um eine Notübernahme.

Dazu passen auch diverse andere Berichte, beispielsweise von Branchen-Insider Jason Schreier, der auf einige Probleme hinwies, die es bereits in der Activision-Ära gab. Auch in den Jahren nach der Sony-Übernahme gab es immer wieder offene Kritik, vor allem an der Bungie-Führung.

Auch unsere Shooter-Experten, die Destiny 2 schon seit vielen Jahren begleiten, sehen die Fehler vor allem beim Studio selbst:

MeinMMO-Redakteur Dariusz mit seiner Analyse: Wie konnte Destiny 2 sterben, obwohl es einst so erfolgreich war? 5 Gründe, die zum Tod des Loot-Shooters führten

Im GameStar-Talk gehen Dariusz und MeinMMO-Chefredakteurin Leya auf viele dieser Punkte genauer ein: „Für den Zustand von Destiny 2 und die Enttäuschung ist nur einer verantwortlich: Bungie selbst“

Entwickler und Community nehmen Abschied

Was passiert gerade in der Communtiy? Bungie hat zum Abschluss noch einmal ein emotionales Video veröffentlicht, um auf die vielen Jahre mit Destiny 2 zurückzublicken:


Video starten

Destiny 2 nimmt mit einem emotionalen Trailer Abschied von den Fans

Autoplay

Auf YouTube und X reagieren die Fans mit vielen warmen Worten auf den Rückblick.

Mit dabei: Team Xbox, das schreibt: „Einmal ein Guardian, immer ein Guardian.“

BOSH erklärt emotional: „Ich bin ein 39-jähriger Mann und weine wie ein kleines Kind, während ich mir das anschaue, haha! Destiny hat für mich einen so großen sentimentalen Wert, da es das Spiel war, das mein verstorbener Bruder und ich seit Beginn von D1 immer zusammen gespielt haben.“

blackthorncraft erklärt unter dem Video: „Noch einmal die Stimme von Lance Riddick zu hören, das brauchte ich jetzt.“

The_Official_Mando ergänzt: „Zu wissen, dass wir das alle gemeinsam durchstehen, ist auf jeden Fall besser, als es alleine durchstehen zu müssen. Danke, Guardians. Euch ALLEN.“

Mehr zu Destiny 2:

Destiny 2: Versteckte Enden schließen die Story mit einem Abschied und dem größten Cliffhanger seit Release ab – So schaltet ihr sie frei

von Dariusz Müller


„Für den Zustand von Destiny 2 und die Enttäuschung ist nur einer verantwortlich: Bungie selbst.“ – MeinMMO im GameStar Talk

von Jasmin Beverungen

Wie geht es euch gerade mit dem Ende von Destiny 2? Und bei wem seht ihr die Verantwortung für das Scheitern des einst erfolgreichen Franchise? Verratet es uns gern in den Kommentaren! Falls ihr zum Ende noch Zeug abgreifen möchtet: Bungie verschenkt 8 Cosmetics für Destiny 2 und ihr braucht nur 2 Minuten, um sie euch zu sichern – Gratis Codes für das neue Deadlands Bundle

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