Konzern möchte einen eurer Lieblingsentwickler zerstören, Fans haben Angst vor Elden Ring Gacha

Ein chinesisches Unternehmen kauft seit März Aktienanteile, um mit seinem zunehmenden Einfluss auf Kadokawa das Schicksal von FromSoftware (Elden Ring) zu lenken. Fans befürchten bereits das Schlimmste.

Was ist passiert? FromSoftware, das beliebte Studio hinter Meilensteinen wie Dark Souls, Bloodborne und Elden Ring, ist bekanntlich ein Tochterunternehmen der Kadokawa Corporation. Seit einigen Monaten verschieben sich jedoch die Machtverhältnisse:

Seit März 2026 kauft das Oasis Management aggressiv Aktienanteile und soll derzeit 13,76 Prozent von Kadokawa besitzen. Damit ist der Fonds der mittlerweile größte Aktionär, noch vor Sony.

Im Mai hat Oasis Management die Kampagne „A Better KADOKAWA“ ins Leben gerufen. Das Ziel: die Wiederernennung von Präsident Takeshi Natsuno bei der nächsten Jahreshauptversammlung zu verhindern.

Der Vorstand von Kadokawa unterstützt jedoch Takeshi Natsuno, wodurch sich die Fronten zwischen Vorstand und Oasis verhärtet haben.

Der jüngste Trailer zum aktuellsten Projekt von FromSoftware:


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The Duskbloods: Neuer Trailer von FromSoftware kündigt Netzwerk-Test an

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Was plant Oasis? Die Verantwortlichen des Fonds kritisieren, dass sich die aktuelle Unternehmensführung unnötig Gewinne aus den Händen nehmen lässt. Beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Publishern wie BANDAI NAMCO und Activision, die einen unverhältnismäßig großen Teil der Einnahmen einbehalten würden. Dabei sei FromSoftware absolut in der Lage, die eigenen Spiele global selbst auf den Markt zu bringen.

Das Oasis Management ist schon früher damit aufgefallen, weltweit erfolgreichen Games-Unternehmen erklären zu wollen, wie man noch mehr Geld verdienen kann. In den Jahren 2013 und 2014 wollte man etwa Druck auf Nintendo-Präsident Satoru Iwata ausüben und diverse Forderungen durchdrücken, um die Umsätze sowie Gewinne zu steigern. Dabei ging es unter anderem um die folgenden Punkte:

Spiele nur auf einer eigenen Nintendo-Konsole zu verkaufen, sei eine zu hohe Hürde, man müsse seine erfolgreichen IPs auf anderen Plattformen bringen. Dabei wies Oasis vor allem auf den Erfolg von King mit Candy Crush Saga und den Wachstum mobiler/digitaler Plattformen hin.

Auch auf das Potenzial von In-App-Kauf-Umsatzmodellen zeigte der Aktionär. Dabei ging ein Satz aus dem Schriftstück an Nintendo in die Geschichte ein: „[…] sich vorzustellen, man müsse 99 Cent bezahlen, damit Mario ein Stück höher springt.“

Der Maestro springt über seinen Schatten und äußert sich

Sogar Hidetaka Miyazaki äußert sich: Der Präsident und Game Director von FromSoftware hält sich normalerweise sehr mit Aussagen zurück und meidet das öffentliche Rampenlicht. In diesem Fall erklärt er, dass er „im Großen und Ganzen mit dem aktuellen Entwicklungsumfeld bei FromSoftware zufrieden“ sei.

Die Aufrechterhaltung dieses Umfelds, das es dem Team ermöglicht, sich ausschließlich auf die Spieleproduktion zu konzentrieren, sei das Wichtigste für ihn selbst und das Studio.

Sollte das Oasis Management irgendwann wirklich spürbaren Einfluss auf FromSoftware direkt nehmen, könnte es also sein – so klingt seine Aussage für uns zumindest -, dass Hidetaka Miyazaki und Co. sich ein anderes Umfeld suchen müssen. Das wäre das Ende von dem FromSoftware, das wir seit Jahren kennen.

Wie reagiert die Community? Mit großer Sorge. Schließlich ist das Studio für ganz besondere Spielerfahrungen bekannt, die man in dieser Form und Qualität nirgendwo sonst bekommt.

VLamperouge schreibt auf Reddit etwa: „Macht euch bereit für Elden Ring Gacha.“

Tac0Destroyer sieht auf Reddit ebenfalls schwarz: „DIe Headline in einem Jahr: Die besten Kreativen des Teams verlassen FromSoftware, um neues Studio zu gründen.“

unscoredscore erklärt auf Reddit: „Als es das letzte Mal Probleme mit den Aktionären gab (mit Tencent und Kakao), wandte sich Kadokawa an Sony und bat das Unternehmen, sie zu kaufen, was beinahe auch geschehen wäre. Sie würden lieber im Besitz eines japanischen Unternehmens sein, als jemals einem ausländischen Unternehmen die Kontrolle zu überlassen, INSBESONDERE einem chinesischen oder koreanischen.“

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Wie seht ihr das? Könntet ihr euch ein FromSoftware vorstellen, das von einem chinesischen Konzern mit Gewinnmaximierungszielen im Hinterkopf angeleitet wird? Verratet es uns gern in den Kommentaren! Schon jetzt setzt das Studio hinter Klassikern wie Dark Souls manch ein Service-Game um, das nicht unbedingt ganz oben auf dem Wunschzettel der Spieler stehen dürfte: Macher von Elden Ring zeigen kurz ihr neues Projekt und selbst die größten Fans fassen es nicht

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