Porsche-Boss stellt klar: Einen vollelektrischen 911 wird es nicht geben, doch der Grund dafür klingt absurd

Der Porsche 911 gilt als Ikone unter den Sportwagen. Trotzdem schließt der Chef jetzt kategorisch aus, dass das Modell jemals vollelektrisch wird. Seine Begründung liegt in der Entwicklung eines anderen Modells.

Warum soll der Porsche 911 niemals elektrisch werden? Beim CEO-Gipfel vom Branchenmagazin „Auto Motor und Sport“ hat Porsche-Chef Michael Leiters eine Aussage getroffen, die Kenner und Fans der E-Mobilität überraschen dürfte: Einen vollelektrischen Porsche 911 wird es ihm zufolge nicht geben.

Überraschend, da schließlich nahezu alle großen Hersteller Milliarden in Elektroautos investieren und Porsche selbst mit dem Taycan eines der ersten erfolgreichen E-Sportwagen der Welt gebaut hat. (Xataka)

Doch für CEO Leiters gibt es einen entscheidenden Unterschied: Der 911er sei nicht einfach ein Auto, sondern ein Erlebnis. Gewicht, Fahrgefühl, Balance und der Charakter des Motors seien zentrale Bestandteile des Konzepts. Genau diese Eigenschaften ließen sich mit einem reinen Elektroantrieb derzeit nicht so umsetzen, wie Porsche sich das vorstellt. Außerdem zieht er Parallelen zum Taycan-Modell und zieht vor allem hieraus einen Schluss. (Xataka)


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Was macht die Aussage so überraschend? Mit dem Taycan bewies die Marke, dass sich ein Elektroauto bauen lässt, das auf Rennstrecken funktioniert und gleichzeitig alltagstauglich ist. Bereits 2019 wurde auf Grundlage von Konzepten, die bereits bis in das Jahr 2015 gehen, der E-Sportwagen vorgestellt. Das Modell wurde zum Prestigeprojekt des Unternehmens und sollte zeigen, wohin die Reise geht. (Auto Motor & Sport)

Heute in der Talkrunde klingt das allerdings deutlich vorsichtiger.

Porsche war Pionier der E-Mobiität, der Taycan war ein Leuchtturmprojekt und ein hervorragendes Produkt. Aber das Timing war nicht optimal, wir waren mit der E-Mobilität offenbar zu schnell, wir werden dennoch weiter in die Elektromobilität investieren, aber ein 911 wird nicht elektrisch werden […]

Michael Leiters bei Auto, Motor und Sport.

Bereits 2024 berichtete der Standard, dass Porsche sein Ziel, ab 2030 zu 80 Prozent elektrisch zu fahren, angesichts von Wettbewerbsdruck, schwacher Nachfrage und technischen Problemen zunehmend gefährdet sehe. Die Folge ist nun womöglich, dass es beispielsweise keinen 911er in vollelektrisch geben wird.

Ein zentrales Thema des Talks war ebendiese Erkenntnis, dass die Transformation schwieriger geworden ist als viele erwartet hatten. Hohe Kosten, schwache Nachfrage in einigen Märkten und die Konkurrenz aus China zwingen Hersteller wie Porsche, etwas unkonventionelle, eigene Wege zu gehen. So wie jetzt beim 911er einen vollständigen E-Antrieb abzulehnen.

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Was denkt ihr? Könnt ihr euch einen 911er mit E-Antrieb vorstellen oder braucht ein derart ikonischer Sportwagen den Verbrennermotor?

Ob Elektroauto, Hybrid oder klassischer Verbrenner – am Ende wollen die meisten Fahrer vor allem ein Auto, auf das sie sich verlassen können. Welche Hersteller dabei besonders gut abschneiden, haben Experten jetzt erneut untersucht. Der große Gewinner ist eine japanische Automarke: Toyota. Doch auch andere Marken sind unter den Top-25 vertreten

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