Fast jeder von euch steckt USB-Geräte beim ersten Mal falsch herum ein, aber das ist Absicht

An USB-Anschlüssen verzweifeln wir regelmäßig. Der Entwickler dahinter erklärte, dass das eine bewusste Entscheidung gewesen sei. Im Nachhinein hätte man dies auch einfacher lösen können, aber damals habe die bewusste Entscheidung viel Geld gespart.

USB-Geräte nutzt so ziemlich jeder von euch im Alltag: Sei es als USB-Stick, als Gaming-Maus oder kabelgebundenes USB-Headset.

Aber alle Geräte, egal für welchen Zweck sie geschaffen wurden, haben eine Gemeinsamkeit: Sie lassen uns verzweifeln, weil wir den USB-A-Anschluss beim ersten Mal gefühlt fast immer erst einmal falsch herum einstecken.

Der Entwickler des USB-Standards erklärte damals, dass das tatsächlich Absicht gewesen sei. Denn auf diese Weise konnte man Kosten sparen.


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Ihr steckt USB-Geräte immer falsch ein, damit die Entwickler Kosten sparen konnten

Ajay Bhatt ist ein indisch-amerikanischer Informatiker und war maßgeblich an der Entwicklung des USB-Standards beteiligt.

Bhaat erklärte in einem Interview, dass diese Entscheidung, dass ihr USB-Sticks erst einmal falsch einstecken werdet, tatsächlich Absicht gewesen sei. Denn bei der Entwicklung von USB sei es am Anfang vor allem um Kostenersparnis gegangen.

Denn will man einen neuen Standard einführen, müsse man so günstig wie möglich sein. So begründete Bhatt die damalige Entscheidung des Teams gegenüber dem Magazin Designnews mit den Worten:

Wenn man für eine unbewiesene Technologie eine Menge Kosten im Voraus bezahlt, könnte es nicht funktionieren. Das war unsere Angst. Am Anfang muss man wirklich kostenbewusst sein. Im Nachhinein kann man sagen, es hätte besser sein können. Aber verglichen mit dem, wo wir mit seriellen und parallelen Anschlüssen waren, war USB deutlich besser

Hätte man den USB-Stecker umdrehbar gestaltet, führte er weiter aus, hätte dies die doppelte Anzahl an Leitungen und noch mehr Schaltkreise erfordert. Alles Dinge, die Geld kosten und zu einem höheren Preis für den Verbraucher geführt hätten.

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Als Lösung für das Einsteck-Problem gilt heute USB-C: Denn USB-C übernimmt im Alltag viele Aufgaben der alten USB-Versionen und lähsst sich beidseitig einstecken. Doch der neue Anschluss hat auch eine Kehrseite. Denn jetzt häufen sich neue Probleme, die es vorher noch nicht gegeben hat: USB-C als Standard sollte alles einfacher machen, doch jetzt ist es schlimmer als zuvor

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