Damit ich beim Zocken nicht zum Brathühnchen werde, habe ich 900 € in ein Upgrade für mein Zimmer gesteckt

Der Sommer ist endlich da und mit ihm steigen die Temperaturen rapide an. Dabei heizen sich unter anderem Büroräume schnell auf. Unser Tech-Autor Jan Hartmayer kennt das Problem und sitzt regelmäßig in einer privaten Sauna dank seines Rechners. 

Mein Büro ist mit etwa 10 Quadratmetern recht klein und muss mein ganzes Gaming- und Technik-Equipment beherbergen. Außerdem hat der Raum nur ein Fenster und ist aufgrund von zwei vollgepackten Schreibtischen ziemlich voll. 

Das ist im Winter kein Problem für mich und meine Hardware, führt im Sommer aber dazu, dass die Temperaturen in meinem kleinen Raum schnell ansteigen. Durch zwei leistungsstarke Gaming-PCs mit einer RTX 40- und 5090 wird dieser Umstand noch weiter verstärkt. 

Selbst mit offenem Fenster und Durchzug habe ich im Sommer etwa 25 Grad im Raum, und das nachts! Damit wird der Raum tagsüber bei Nutzung meines Rechners schnell zum eigenen Dampfgarer und ich zum Brathähnchen. Aber es gab eine Lösung für mein Problem: Eine Klimaanlage muss her. Ich musste nur das richtige Gerät finden. 


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Die Qual der Wahl 

Meine Recherche über Klimaanlagen führte mich schlussendlich zu portablen Split-Geräten, die für meine Zwecke ideal sind. Das sind kurz gesagt zwei große Kästen, bei denen ein Gerät meist an die Außenwand eines Fensters befestigt wird, während das andere mit einem Schlauch verbunden im Rauminneren steht. Dadurch wird warme Luft direkt aus dem Inneren nach außen transportiert.  

Aber ich bin mit dem Problem nicht allein. Ein Reddit-Nutzer hatte ebenfalls Probleme mit der Hitzeentwicklung in seinem Computer und hat sich kurzerhand ein eigenes Abluftsystem zusammengebastelt. 

Im Vergleich zu beliebten Monoblockanlagen sind Splitanlagen deutlich effizienter und aufgrund der beiden Blöcke leiser. Ihr großer Nachteil ist der hohe Einstiegspreis. Trotzdem entschied ich mich für die Midea Porta-Split.

Sie kostete im Angebot etwa 900 Euro, während Monoblockanlagen bereits ab ca. 200 Euro verfügbar sind. Zudem kann ich keine klassische Split-Anlage in meine Wohnung einbauen lassen, da ich zur Miete wohne. 

In Mietwohnungen kann es durchaus ratsam sein, erst das Einverständnis des Vermieters einzuholen, bevor eine Klimaanlage gekauft wird. 

Zwar habe ich mich für eine Midea entschieden, eine simple Monoblockanlage oder proffesionell installierte Splitanlage sind ebenfalls valide Optionen.

Teuer, aber lohnenswert

Einmal installiert, läuft die portable Klimaanlage nun an heißen Tagen, bis ich eine konstante Raumtemperatur von etwa 22 Grad erreiche. Das Gerät schafft es ohne Probleme, mein Büro zu kühlen, selbst bei stundenlangen Gaming-Sessions.

Ein weiterer Nachteil ist der zusätzliche Stromverbrauch: Dabei verbrauche ich laut App-Anzeige etwa 0,30 – 0,8 kWh, je nach Einstellung und vorheriger Innentemperatur. Das heißt, bei etwa 6 – 8 Stunden Betrieb am Tag verbrauche ich ungefähr 6,4 Kilowatt Strom. Das sind je nach Stromtarif etwa 0,40 Euro pro kWh oder ca. 2,56 Euro am Tag und etwa 76 Euro im Monat.

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Ich bin sehr zufrieden, sitze nicht mehr in meiner eigenen Sauna wie ein Backhühnchen und kann entspannt zocken, egal wie warm es draußen wird. Als netter Bonus kühlt sich mein Rechner leichter und die Lüfter sind leiser. Kollege Benedikt Schlotmann macht sich auch Sorgen um die Temperaturen in seinem PC, hat aber einige Tricks auf Lager: 8 Tipps, um euren Gaming-PC im Sommer kühl zu halten und schneller zu machen.
Wie warm ist es bei euch, wenn ihr zockt? Haltet ihr es im Zimmer aus, wenn der PC stundenlang läuft? Ab wann ist es zu warm? Schreibt es uns in die Kommentare!

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