WoW ändert Weltbosse für immer, behebt ein riesiges MMORPG-Problem

Weltbosse in World of Warcraft bekommen eine große Veränderung. Sie werden besser – und das in absolut jeder Hinsicht.

Wer keine Zeit zum Raiden hat, aber in World of Warcraft wenigstens eine schnelle Chance auf ein schickes Stück Beute haben will, der haut einfach einen Weltboss um. Diese Bosse sind zumeist extrem leicht, benötigen keine fünf Minuten und kaum soziale Interaktion – von einem Klick auf den Gruppenfinder mal abgesehen.

Doch Weltbosse bringen auch eine Vielzahl von Problemen mit sich. Probleme, die Blizzard in über 20 Jahren nicht in den Griff bekommen hat. Aber das ändert sich in Patch 12.1.


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Was ist das Problem mit Weltbossen? Weltbosse haben seit Jahren mehrere Probleme in World of Warcraft. Im Detail sind das:

Einfachheit: Weltbosse fühlen sich nie wie richtige Bosse an. Ihre Mechaniken sind zu simpel und man kann sie mit unendlich vielen Spielern angehen, was den Kampf trivial macht.

Server-Lag: Weltbosse in der offenen Welt sorgen für massive Lags, die man häufig über die ganze Zone hinweg spüren kann. Nicht nur die Frame-Rate kann in den Keller rauschen, auch kommt es oft zu sekundenlangen Verzögerungen, bis eine Eingabe erkannt wird.

Wie will Blizzard das beheben? Manch einer sieht es als grandiose Lösung, andere nennen es Kapitulation vor dem Problem. Doch künftig findet ihr Weltbosse nicht mehr in der offenen Welt, sondern in ihrem Unterschlupf, einem sogenannten „Lair“. Das könnt ihr euch wie eine Tiefe vorstellen. Es gibt ein grau-waberndes Portal, das ihr durchschreitet, und ohne Ladebildschirm werdet ihr in eine Phase mit dem Weltboss gebracht.

Schwierigkeitsgrade für Weltbosse

Ein weiterer Clou des neuen Systems ist, dass Blizzard die Weltbosse jetzt wie richtige Bosse behandeln kann. Denn am Eingang zum Lair könnt ihr eine Schwierigkeit auswählen. Ihr könnt einfach die „Welt“-Schwierigkeit nehmen – dann ist alles beim Alten und der Boss sollte ohne Probleme umfallen. Oder aber ihr wählt „normal“, „heroisch“ oder „mythisch“. Im Klartext heißt das: Weltbosse sind künftig ein richtiges Stückchen Content, der auch für Raid-Gruppen interessant ist, die vielleicht nach dem Haupt-Raid noch ein paar Minuten Zeit haben.

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Cortyn meint: Ja, ich weiß. Ein paar werden jetzt sagen, dass das ja irgendwie Weltbosse nicht mehr zu Weltbossen macht. Doch ich finde die Lösung angemessen und sinnvoll. Weltbosse haben in 20 Jahren World of Warcraft viele Probleme mit sich gebracht und sind in den allermeisten Fällen zu einem hirnlosen Zerg geworden, bei dem man nicht nachdenken muss und es auch gar nicht könnte, weil es sowieso ruckelt und laggt.

Dass diese Bosse jetzt in ihrem Unterschlupf oder Hort sitzen und man eine Tiefe betreten muss, behebt sämtliche Probleme. Sowohl die mangelnde Schwierigkeit als auch die Lags des Servers gehören damit der Vergangenheit an. Zumindest auf dem Papier ist das für mich ein ganz klarer „Win“ – wie so vieles vom kommenden Patch 12.1. Denn alles, was wir bisher davon zu sehen bekommen haben, klingt wirklich gut und sinnvoll, im Gegensatz zu einigen der unfertigen Features, die bisherige Patches mit sich gebracht haben.

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