Der alte Chef von Sony muss zugeben: Gamer werden sich keine PS5 kaufen, nur weil das Spiel nicht für den PC erscheinen wird

Sony will auf den Release von PC-Spielen verzichten. Der alte Chef von Sony Interactive erklärt jetzt, dass man mit einem PC-Release viele erreichen würde. Eben auch Leute, die sich nie eine PS5 kaufen würden.

Sony brachte eine Zeit lang seine Spiele nicht nur auf die PlayStation, sondern auch auf den PC und konnte damit einige große Erfolge feiern. Doch Sony will wieder auf eine andere Strategie setzen und mehr “Konsole zuerst” denken, um die eigene Hardware und die Identität der PlayStation zu stärken. Denn PC-Spieler kaufen sich in den meisten Fällen dann doch keine PS5.

Shawn Layden, der jahrelang als Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment America (SIEA) sowie Vorsitzender der SIE Worldwide Studio gewesen ist, erklärte in einem Gespräch mit dem YouTube-Kanal PSI, dass exklusive Titel weiterhin für die Konsole wichtig seien, aber man den PC-Markt nicht unterschätzen solle. Denn damit würde man auch Spieler erreichen, die sich keine Konsole kaufen würden.


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Alle bekannten Features der PS5 im offiziellen Trailer von Sony

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Layden: Jemand der lange auf einen PC-Release wartet, hätte sich eh nie eine PS5 gekauft

Layden erklärte, dass man PC-Spieler mit einer Exklusive-Strategie nicht davon überzeugen werde, eine PS5 zu kaufen, denn wenn diese eh Jahre lang warten müssten, würden die auch weiter warten und sich keine Konsole kaufen. Stattdessen würde man mit einem PC-Spiel eben diese Leute erreichen, die außerhalb der Konsole spielen würden:

Wenn jemand 18 Monate darauf wartet, dass ein Spiel für den PC erscheint, haben wir an ihn keinen Verkauf verloren – er hätte die Hardware ohnehin nicht gekauft. Man erzielt lediglich Einnahmen von jemandem, der bis zu diesem Zeitpunkt völlig außerhalb des eigenen Ökosystems stand. Ich betrachte das also nicht als Abwertung der Marke, sondern als Erweiterung ihrer Reichweite.

Gleichzeitig betont Shayden aber auch, wie wichtig es sei, Spiele zumindest zeitexklusiv für die Konsole zu bringen. Denn würde man alles zeitgleich auf PlayStation und PC bringen, müsse man rein über den Preis gehen. Und da könne man nichts gewinnen und würde seine einzigartige Identität der Konsole verlieren:

So differenziert man die Plattform … Wenn man dieses Erlebnis haben will, muss man diese Konsole kaufen. Und genau das hat den Hardware-Absatz angekurbelt, was wiederum die Zahlen des Ökosystems in die Höhe trieb, was wiederum die Lizenzgebühren von Drittanbietern steigerte, was wiederum das gesamte System ankurbelte.

Wenn man alles überall verfügbar macht, wird man zu einer Massenware. Und wenn man zu einer Massenware wird, konkurriert man nur noch über den Preis, und das ist ein Wettlauf nach unten.

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Für PC-Spieler ist der Strategiewechsel von Sony hingegen ein herber Schlag, denn die können die Spiele von Sony auf deutlich besserer Hardware genießen und sind auf dem PC deutlich weniger limitiert, als sie es auf einer PS5 oder PS5 Pro sind. Ein Experte meint übrigens, Valve könnte sonst den Konsolenkrieg gewinnen. Denn mit der Steam Machine hat man die richtige Alternative zur Konsole im Angebot: Sony will keine Spiele mehr auf den PC bringen, denn Valve könnte den Konsolenkrieg gewinnen

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