Spieler will seine RTX 3080 mit einem riesigen Kupferblock kühlen – Andere erklären, warum das keine gute Idee ist

Ein Spieler zeigt ein Projekt, wie er seine GeForce RTX 3080 mit einem riesigen Kupferblock passiv kühlen möchte. Doch einige Nutzer weisen ihn darauf hin, dass das Projekt nicht funktionieren wird. Oder er mit der Kühlleistung nicht zufrieden werden dürfte.

Was ist der Plan des Spielers? Die Idee des Spielers ist, die RTX 3080 mit einem riesigen Kupferblock zu kühlen, den er auf die Grafikkarte montieren möchte. Anschließend möchte er mit etlichen Passivkühlern die Erhitzung des Metallblocks ableiten. Der Metallblock soll dabei Komponenten wie den VRAM und Grafikchip komplett abdecken und auf diese Weise kühlen.

Sein Ziel ist es, eine RTX 3080 Founder’s Edition und einen Ryzen 7600x passiv zu kühlen. Er will sich dabei hauptsächlich auf die GPU konzentrieren. Das sieht man auch an dem riesigen Metallklotz, der über der Grafikkarte liegt.

Community befürchtet, dass der Kupferblock für die Kühlung viel zu groß ist

Was sind die Befürchtungen? Einige Nutzer mutmaßen, dass der Kupferblock, den der Spieler hier verbauen will, viel zu groß ist, sodass der Block nur heiß wird, aber die Wärme nicht vernünftig abgeleitet werden kann. Dann wäre die Kühlleistung nur durchschnittlich und er könne auch wieder zur normalen aktiven Luftkühlung greifen.

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Ein anderer erklärt, dass die ganze Aktion sicher funktionieren würde, “aber angesichts der Thermodynamik, der Materialien, der Umgebungstemperatur usw. wirst du wahrscheinlich bestenfalls eine mittelmäßige passive Kühlung mit Wärmespitzen haben.”

Ein weiterer Nutzer empfiehlt ihm, dass er sich ein komplett eigenes System erstellen müsse. Er müsste selbst Kupferrohre oder ähnliches konzipieren, um die Wärme vernünftig abzuführen. “Die Verwendung eines massiven Blocks” fügt er hinzu, wird ein Wärmestrahler und nicht ein Kühler in diesem Fall sein.”

Mineralöl-Kühlung als Alternative, doch die ist kostenaufwändig und kompliziert

Welche Alternative gibt es? Ein Nutzer empfiehlt ihm, auf eine Kühlung aus Mineralöl zu setzen: Hier taucht man den gesamten Gaming-PC in ein Becken mit Öl ein und nutzt das so als Kühlung.

Mit seiner hohen Wärmeleitfähigkeit, dem reduzierten Geräuschpegel und seinem Aussehen, wird diese Kühlmethode häufiger von Enthusiasten oder Experten genutzt.

Doch das hat nicht nur Vorteile, sondern es gibt auch einige Tücken:

Der Wartungsaufwand ist im Vergleich zu anderen Kühlarten viel höher. Der Aufwand dürfte sich für die meisten Spieler gar nicht rechnen.

Wer Komponenten austauschen oder warten möchte, hat bei einer Kühlung mit Öl deutlich mehr Aufwand als bei einer Wasser- oder Luftkühlung.

Sollte etwas schiefgehen, dann ist Öl klebrig und schwierig ordentlich zu reinigen. Das gilt übrigens auch, wenn ihr Komponenten wieder verkaufen wollt. Eine Grafikkarte von Öl zu befreien, ist nicht ganz einfach.

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