Sauercrowd rutscht durch den Molten Core, macht am ersten Abend den Raid leer

Das Twitch-Event Sauercrowd hat sein Ziel erreicht. Der Raid „Molten Core“ wurde gemeistert – und das am Ende viel leichter als gedacht.

Seit fast 8 Wochen haben sich die Streamer der WoW-HC-Gilde Sauercrowd auf den großen Termin vorbereitet, um endlich in den Molten Core hinabzusteigen und Ragnaros die elementaren Lebenslichter auszupusten. Ein Unterfangen, von dem viele dachten, dass es niemals gelingen kann. Doch gestern (22.02.2026) fand der Raid endlich statt – und die Gilde konnte triumphieren.

Wie lief es für Sauercrowd? Sauercrowd hat triumphiert – und es war am Ende nicht einmal knapp. Die erste Raidgruppe der Streamer-Gilde versammelte sich gestern Abend im Geschmolzenen Kern und zog los, um alle Bosse zu bezwingen. Ein Unterfangen, das ohne große Zwischenfälle gelang. Am Ende konnten nicht nur die Diener von Ragnaros allesamt bezwungen werden, auch der Feuerfürst selbst musste sich im ersten Versuch geschlagen geben und blieb nur als funkelnder Hammer in seiner Lava-Badewanne zurück.

Hänno hat stolz den Sieges-Screenshot auf X geteilt.

Warum war das am Ende so leicht? Grundsätzlich ist der Raid „Molten Core“ kein besonders schwerer Spielinhalt, solange alle Beteiligten wissen, was sie tun. Denn die allermeisten Bosse haben nur ein oder zwei Fähigkeiten, auf die man wirklich achten und reagieren muss. Da den meisten Teilnehmern diese Mechaniken deutlich eingehämmert wurden, gab es am Ende wenig Probleme.

Bereits im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass die Veranstalter auf Nummer Sicher gehen wollen. So waren gleich 12 Heiler für den Raid eingeteilt.

Das wurde auch dadurch verstärkt, dass die allermeisten sich mit vielen externen Buffs eingedeckt haben, die mitunter die Leistung des Charakters massiv erhöhen. Das hat auch die Fehler-Toleranz bei Mechaniken gesteigert, sodass sich der Geschmolzene Kern letztlich als weniger tödlich herausgestellt hat als von den meisten befürchtet.

Der Molten Core – irgendwo zwischen unschaffbar und viel zu leicht

Wie kam der Raid an? Nachdem der anfängliche Hype um das Event in den vergangenen Wochen doch etwas nachgelassen hatte, zog der große Tag dann doch nochmal viele Zuschauer an. Zur Spitze sahen am Sonntag 227.000 Zuschauer die deutschsprachige WoW-Kategorie auf Twitch, von denen sich die überwältigende Mehrheit auf die Raid-Teilnehmer verteilte.

Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den durchschnittlich 30.000 – 50.000 Zuschauern, die im vergangenen Monat dabei waren.

Quelle: SullyGnome

Schaut man sich die Reaktionen auf X oder das Subreddit von Sauercrowd an, dann sind die Reaktionen auf den Raid gemischt. Während viele sich freuen, dass das Projekt am Ende Erfolg hatte, gibt es auch solche, denen es am Ende fast ein bisschen zu glatt ging.

Und dann gibt es noch einen Streamer, der gerade etwas im Fokus von Häme steht.

Der Streamer „NoWay“ wird von der Community ein wenig aufs Korn genommen. Seit Wochen betonte er immer wieder, dass die meisten Sauercrowd-Leute den Raid niemals von innen sehen werden oder dass sich nie genug Charaktere auf Stufe 60 einfinden – nur um jetzt am Ende zu sagen, dass der Raid „Piss-Free“ wäre, also viel zu leicht gewesen sei. Ein recht beliebter Beitrag fasst das schön zusammen:

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War der Raid wirklich zu leicht? Darüber kann man sicher diskutieren. Hilfreich dürfte allerdings gewesen sein, dass man den Streamerinnen und Streamern über Monate eingebläut hat, dass der Molten Core das große Ziel am Ende sei. Entsprechend stark war die Vorbereitung (von den meisten) und die Konzentration hoch. Hier hatte man vielleicht etwas zu große Sorgen geschürt, die dann aber in gesteigerter Aufmerksamkeit und Vorbereitung resultierten. Aus Sicht der Vorbereitung hatte man damit wohl alles richtig gemacht.

Sauercrowd hat damit das große Ziel erreicht und konnte Ragnaros besiegen. Ob jetzt noch weitere Raids folgen werden, bleibt noch abzuwarten. Klar ist aber, dass die Gilde laut HandOfBlood weiter bestehen soll.

Bevor man sich über ambitionierte Raids wie den Pechschwingenhort (BWL) oder Ahn’Qiraj (AQ40) Gedanken machen kann, wird heute erstmal noch die zweite Raidgruppe losziehen. Ob die genauso schmerzfrei durch den Kern kommen, bleibt aber noch abzuwarten …

Auf dem Weg zu Stufe 60 und der Vorbereitung auf den Geschmolzenen Kern kam es in den letzten Wochen immer wieder zu argen Verlusten, über die wir berichtet haben. Besonders bitter: Den Gildenbarden Jan Hegenberg verlor man nur wenige Tage vor dem Raid, sodass dieser nicht teilnehmen konnte.

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