Destiny 2 musste angeblich sterben, weil die Spiele anderer Studios floppten, aber Insider betont: Der wahre Grund ist simpler

Sony rächt sich angeblich für Live-Service-Flops an Bungie, aber ein Insider sagt, dass der Tod von Destiny 2 einen anderen Grund hat.

Was sind das für Gerüchte? Der französische Journalist Sylvain Trinel (BFM) berichtet auf X, dass er mit seinen Quellen bei PlayStation über Bungie und Destiny 2 gesprochen habe. Er sagt, dass viele Personen bei PlayStation die Entscheidung, Destiny 2 nicht fortzuführen, nicht verstünden.

Dann führt Trinel aus, dass einige seiner Kontakte meinten, es gäbe eine Art „Verlangen nach Rache“, weil Sony die Schuld für das Scheitern der „Games as a Service“-Strategie bei Bungie sehe.


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Destiny 2 nimmt mit einem emotionalen Trailer Abschied von den Fans

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Wieso sollte Bungie am Scheitern der Strategie schuld sein? Schon bei der Übernahme von Bungie durch Sony im Jahr 2022 hieß es, Sony kaufe das Unternehmen vor allem für dessen Expertise im Bereich der Service-Games. Der Kauf sei ein wichtiger Teil der Strategie, die Reichweite von PlayStation zu erweitern. Bungie sollte quasi eine Art interner Berater für Sony-Studios sein.

Die Strategie von Sony ging aber nicht auf. Concord war ein millionenschwerer Flop, Spiele wie The Last of Us Online oder ein God-of-War-Multiplayer waren zwar in Entwicklung, wurden aber nie veröffentlicht. Und dann blieb auch noch Bungies hauseigenes Marathon unter den Erwartungen.

Insider schreitet ein, sagt: Der Destiny-Tod habe einen anderen Grund

Wer ist der Insider? In einem Post auf X hat sich nun auch der Destiny-Experte und Bungie-Insider Paul Tassi zu den Rache-Gerüchten von Sony geäußert. Tassi ist ein US-amerikanischer Journalist, der für das englischsprachige Magazin „Forbes“ schreibt. Er ist eng mit einzelnen Mitarbeitern von Bungie verknüpft, hat nach eigenen Angaben sogar einige Freunde bei dem Studio und kennt sich auch sehr gut mit Destiny aus.

Das sagt der Insider: Tassi habe mit seinen Quellen bei Bungie über die Rache-Gerüchte gesprochen. Jene Quellen haben den Eindruck, dass diese Gerüchte von Mitarbeitern stammen, „die nur beobachten, und nicht von irgendwem hoch oben mit bedeutendem Wissen über die Denkweise der Führungsebene.“

Weiter führt er aus, dass der Tod von Destiny 2 laut seinen Quellen bei Bungie fast vollständig finanzieller Natur sei. Destiny 2 habe einfach mehr gekostet, als es eingebracht habe. Bei Bungie glaube niemand, dass eine „Rache Idee“ seitens Sony existiere.

Traut ihr Sony zu, Destiny 2 aus Rache an Bungie sterben zu lassen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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So soll es jetzt weitergehen: Zum Abschluss des Posts führt Tassi noch aus, dass es laut seinen Quellen keine Pläne gäbe, die Server von Destiny 2 abzuschalten.

In einem anderen Post auf X sprach Tassi auch über die möglichen Entlassungen, die Bungie treffen könnte. Er wolle zwar keine Prozentzahl nennen, aber es werde seiner Einschätzung nach signifikant sein, denn das Studio habe noch kein genehmigtes neues Spiel und man werde wohl kaum 400 zusätzliche Entwickler auf Marathon setzen.

Bezüglich der kommenden Entlassungswelle sprach der eingangs erwähnte französische Journalist Sylvain Trinel von rund 50 % des Studios. Unseren Artikel zu der Meldung könnt ihr hier auf MeinMMO nachlesen: Trotz Gratis-Woche bricht Marathon ein – Insider meint: Bungie steht vor der nächsten Katastrophe

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