Der Über-Chef von Elden Ring soll gehen, denn man hat nicht genug Geld verdient

War Elden Ring nicht erfolgreich genug? So scheint es: Denn der Chef von Kadokawa soll seinen Hut nehmen – wollen die Anleger.

Auf den ersten Blick klingt es wie eine absurde Meldung. Elden Ring ist eines der erfolgreichsten Spiele der letzten Jahre und hat das Souls-Genre für eine ganz neue Zielgruppe erschlossen. Doch Takeshi Natsuno, der CEO von Kadokawa, zu dem wiederum der Entwickler FromSoftware gehört, wird von den Aktionären unter Druck gesetzt.

Der Vorwurf: Man hat einfach nicht genug Profit aus Elden Ring geschlagen.

Elden Ring hatte mit Nightreign sogar einen weiteren Ableger:


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Elden Ring Nightreign zeigt den Charakter Undertaker, wie er den Boden mit Feinden wischt

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Was wird dem CEO vorgeworfen? Die Kritik der Anleger, richtet sich gegen den CEO, weil dieser aus dem großen Erfolg von Elden Ring nicht genug Kapital geschlagen habe. Denn obwohl Elden Ring ein Welterfolg war und als ein extrem gutes Spiel galt, hat es dem Unternehmen nicht geholfen, besonders profitabel zu arbeiten. Das berichtet Reuters.

Wie reagiert Kadokawa darauf? Von der Unternehmensführung heißt es, dass das Ersetzen von Takeshi Natsuno zu Problemen der Stabilität führen würde. Denn gegenwärtig versucht Kadokawa einige Reformen durchzuführen und dabei sollte der CEO nicht ausgetauscht werden.

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Wie wahrscheinlich ist das? Auch wenn Oasis Management als größer Aktionär von Kadokawa „nur“ etwas weniger als 14 % der Anteile hält und daher noch viele andere überzeugen müsste, gegen den CEO zu stimmen, scheint das Szenario wahrscheinlich. Denn Kadokawa hat in den letzten Jahren vergleichsweise schlechte Ergebnisse erzielt Die Eigenkapitalrendite fiel von 9,4 % im Jahr 2022 auf nur noch 0,5 % im vergangenen Jahr – und unterbot dabei noch einmal die eigenen Prognosen von Kadokawa. Die Forderung wird daher auch von der ISS (Institutional Shareholder Services) unterstützt, die Anlegern rät, gegen den bestehenden CEO zu stimmen.

Aus diesem Grund scheint es plausibel, dass ein größerer Teil der Aktionäre zu dem Schluss kommen wird, dass der aktuelle CEO nicht mehr tragbar ist und ersetzt werden muss, wenn die bisherigen Anleger weiterhin investiert bleiben sollen. Im vergangenen Jahr hatte der CEO noch eine Zustimmung von 90 % bei den Aktionären – wie es dieses Mal der Fall sein wird, bleibt noch abzuwarten. Oasis Management war schon im Vorfeld aufgefallen – durch eher kuriose Ideen, wie man Spiele denn besser monetarisieren könne. Ein Glück, dass das bisher nicht eingetreten ist.

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