New Pokémon Snap ist das perfekte Pokémon-Spiel, wenn ihr lieber chillt als kämpft

Ihr spielt gerne Pokémon, seid aber rund um die Feiertage eher weniger kämpferisch veranlagt? Dann könnte die Fotosafari „New Pokémon Snap“ auf der Nintendo Switch euer Spiel sein.

Klar, Pokémon fangen und trainieren ist cool, aber wisst ihr, was noch cooler ist? Pokémon fotografieren! Das fanden wir zumindest in der Grundschule Anfang der 2000er Jahre, als wir immer wieder geschlossen zu unserem einen Kumpel gefahren sind, der einen Nintendo 64 hatte, um bei ihm das erste Pokémon Snap zu spielen.

Was ist Pokémon Snap? In Pokémon Snap fuhr man damals in der Ego-Perspektive mithilfe eines selbstfahrenden Buggys durch verschiedene Biome, die von Pokémon in freier Wildbahn bevölkert werden. Egal, ob auf einer tropischen Insel oder in den Tiefen eines feurigen Vulkans: Immer galt es, ideale Fotos von den Monstern zu schießen. Neben der Kamera konnte man Äpfel werfen oder andere Items nutzen, um Pokémon aus ihren Verstecken zu locken und dann in verschiedensten Posen zu verewigen.

Schon damals war es etwas ganz Besonderes, die Monster, die man sonst nur als kleine Pixelansammlung im Gameboy kannte, in voller Größe und lebhaft animiert auf dem Bildschirm zu sehen. Und genau dieses Lebhafte – das hat sich auch in die Fortsetzung des Klassikers übertragen, die 2021 für Nintendo Switch erschien.

Pokémon in groß und lebendig – So macht die Fotosafari Laune

Das macht New Pokémon Snap aus: Der Name des Spiels ist vielleicht nicht kreativ gewählt, dafür aber extrem passend: Das neue Pokémon Snap fühlt sich wirklich an, wie das alte. Nur mit neuen, beziehungsweise mehr Pokémon und merklich hübscherer Grafik.

Erneut seid ihr in einem autonomen Gefährt unterwegs und gondelt durch die Pokéwelt. In der sogenannten „Lentil“-Region bereist ihr ein Archipel verschiedener Inseln, die euch mit abwechslungsreichen Umgebungen konfrontieren.

Mal reist ihr durch einen Park, dann durch einen Dschungel, ihr taucht ins Meer ab oder schlittert über das ewige Eis. Die Kamera, Futter und Musik zum Anlocken habt ihr dabei immer zur Hand. Außerdem gibt es das neue „Lumina“-Feature – das dreht sich um besondere, leuchtende Pokémon, die ihr ebenfalls untersuchen könnt.

Mit Kamera, Ködern und Lumina-Kugeln geht ihr auf Foto-Safari

Was macht New Pokémon Snap stark? Es fühlt sich wirklich wie eine Fotosafari an – nur dass man eben nicht: „Oh da, ein Löwe!“ brüllt, sondern: „Oh da, ein Machomei“. Dabei lebt das Spiel von seinen ikonischen Monstern, aber auch von deren lebhafter Inszenierung.

Die Level strotzen nur so vor Pokémon, die sich verstecken, Schabernack treiben, miteinander kämpfen, tanzen – was auch immer. Diese Pokémon stehen nicht nur in der Gegend herum, sondern füllen das Spiel mit ihrer Persönlichkeit aus. Das zu beobachten, macht tierisch Spaß.

So trefft ihr beispielsweise auf Bidiza, wie es daran verzweifelt, einen Damm zu bauen. Man kann Karpador zu einem Wasserfall locken, damit es diesen hochschwimmt und sich zu Garados entwickelt, oder man sucht nach den coolsten Evoli-Entwicklungen. Und wenn man es richtig angeht, entdeckt man auch das legendäre Lugia, verborgen in einer Höhle in den Tiefen des Meeres.

Ein paar Beispiele zeigen wir euch hier:

Lugia in New Pokémon Snap

Tangoloss in New Pokémon Snap

Machomei in New Pokémon Snap

Enton in New Pokémon Snap

Despotar in New Pokémon Snap

Die Motive gehen einem einfach nicht aus, denn viele Monster und Foto-Varianten findet man nur dann, wenn man die richtigen Items nutzt oder Aktionen durchführt, um diese auszulösen. Das ist gar nicht mal so einfach und sorgt andauernd für Überraschungen.

Zudem verändern sich auch die erforschten Biome immer mal wieder im Spielverlauf, sodass ihr zu ihnen zurückkehren und sie nochmal aus anderer Perspektive erforschen könnt. Auch der Unterschied von Tag und Nacht macht sich im Spiel deutlich bemerkbar.

Kurz: Wer seinem neugierigen Entdeckergeist einfach mal freien Lauf lassen will, ist hier genau richtig. Wollt ihr jetzt noch eure Poké-Expertise unter Beweis stellen, schaut hier im Pokédex-Quiz vorbei.

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Wie spielt man das zu zweit?

Geht es nach den verfügbaren Modi im Spiel, dann gar nicht. Es gibt nur den Solo-Modus. Das tut dem Spiel in größerer Runde aber gar keinen Abbruch.

Den meisten Spaß hatte ich mit dem Spiel, als ich mit meinem Bruder und meiner Freundin gemeinsam gespielt habe. Klar kann nur eine Person steuern, doch das entschleunigte Herumfahren erfordert eh nicht allzu große Controller-Künste.

Viel eher muss man ein waches Auge haben und versuchen, die richtigen Hinweise zu deuten oder versteckte Pokémon in der Gegend zu entdecken. Und das kann man ganz wunderbar in der Gruppe. Zudem grübelt es sich gemeinsam viel besser, wie man das verdammte Tangoloss wohl dazu bringt, aus dem Busch herauszuhüpfen, anstatt sich zu verstecken. Pokédex-Wissen zahlt sich hier teilweise richtig aus.

Außerdem sind die Foto-Safaris immer nur wenige Minuten lang. Sobald eine Runde absolviert ist, werden die Fotos bewertet und dann kann man den Controller abgeben und sich abwechseln. Wie früher, quasi!

Ihr sucht noch mehr Spiele, die man gemeinsam spielen kann? Hier findet ihr starke Multiplayer-Titel für die Nintendo Switch.

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